Von Preisen und Idealisten

Neu-Isenburg - Notizbuch der Woche

enn am 28. Februar beim Festkonzert in der Hugenottenhalle zum 80. Geburtstag von Isenburgs Ehrenbürgerin und Kammersängerin Anny Schlemm der nach ihr benannte Preis gestiftet wird, bedeutet dies zugleich eine große Chance für eine Nachwuchs-Sopranistin. Sie profitiert ab 2011 von den 6000 Euro Preisgeld, dem Geburtstagsgeschenk der Stadt an Anny Schlemm. Dass mit der dieser Summer „nur“ eine Sängerin - und nicht, wie zunächst geplant, zwei Hochbegabte - gefördert wird, ist vernünftig. Und die Zusammenarbeit bei der Auswahl und späteren Betreuung der Preisträgerin mit der Oper Frankfurt gibt dem Anny-Schlemm-Preis nationales Gewicht.

eit 2005 hilft der Isenburger Internist Dr. Frank Freytag armen Kindern in Nordbrasilien, hat dort ein Haus für die Hilfsaktion gekauft und ist dabei, ein Netzwerk für Gesundheit und Bildung aufzubauen, das teils schon gut funktioniert. Finanziert ist das alles aus eigener Tasche. Auch die vier für dieses Jahr geplanten Flüge und Besuche dort - mehr als jeweils zwei Wochen sind nicht drin, die Patienten warten zu Hause. Und dass der Familienrat entschieden hat, dafür auf ein neues Auto zu verzichten und das alte halt weiterzufahren: Hut ab vor dieser Einstellung. Für Mühen und Jet-Lag fühlt sich der Doktor aber gut „entlohnt“: „Wenn ich zurückkomme, strotze ich vor Energie wie nach einer Fitness- und Wellnesskur.“ Hoffentlich findet er weitere Mitstreiter.

it der Hugenottenhalle geht’s aufwärts: zehn Prozent mehr Belegungen 2008. Mal sehen, was der Chef des künftigen Eigenbetriebs schafft . . . .

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