In Gravenbruch

Preiserhöhung für Fernwärme beschäftigt Ortsbeirat

Gravenbruch - Es gibt zwar eine Poststelle (wenn auch kein Postamt) im Stadtteil. Wenn es aber um Post geht, die in keinen Briefkasten passt, also Päckchen und Pakete, sind viele Gravenbrucher unter der Woche privat kaum erreichbar.

Für die Bewohner des 6000-Seelen-Stadtteils sei dies teils ein gravierendes Problem, schreibt Ortsvorsteher Dirk Papenbrok in der Begründung eines Antrags, den die CDU im Ortsbeirat formuliert hat. Die Christdemokraten bitten den Magistrat daher zu prüfen, ob in Gravenbruch eine DHL-Packstation eingerichtet werden kann. „Von uns Gravenbruchern dürften sich täglich weit mehr als die Hälfte aus den unterschiedlichsten Gründen, sei es wegen der Arbeitsstelle, Schule, Studium oder privaten Terminen, außerhalb von Gravenbruch befinden und somit für Paketzusteller nicht erreichbar sein“, heißt es weiter. Nicht jeder wolle sein Paket beim Nachbarn abgeben lassen, und wer es es bei der Poststelle nicht rechtzeitig abhole, komme manchmal schon zu spät, weil die Sendung zurück geschickt wurde.

Zwar gebe es in der Kernstadt mehrere DHL-Packstationen. „Von Vorteil ist es dann, wenn man über ein Fahrzeug verfügt, mit dem man zur Packstation fahren kann. Mit dem Fahrrad, Bus oder gar dem Taxi sein Paket abzuholen, ist doch etwas sehr umständlich und mit letzterem auch durchaus gefährlich, insbesondere in der dunkleren Jahreszeit.“ Daher will sich die CDU für eine eigene Packstation für Gravenbruch einsetzen. Als mögliche Standorte bringt die Partei einen Platz vor der Verwaltungsstelle Dreiherrnsteinplatz, vor dem ehemaligen Postamt oder vor dem KÖPI ins Gespräch – wobei letzterer wegen der schlechten Parkplatzsituation eher ausscheide. Eine Packstation sei jedenfalls von „enormem Wert für die Gravenbrucher Infrastruktur“.

Wie sicher ist unsere Stromversorgung? Fragen & Antworten

Neben diesem Antrag beschäftigen sich die Mitglieder des Ortsbeirats in ihrer Sitzung am Donnerstag, 14. Januar, auch mit der Preiserhöhung für Fernwärme. Wie berichtet, hat sich gegen die Änderung des Preissystems der EVO im Stadtteil auch eine Hausverwalter-Initiative gegründet; viele Bürger wollen sich gegen teils deutliche Preissteigerungen wehren und fordern von der EVO mehr Transparenz bei der Preisgestaltung. Die SPD im Ortsbeirat bittet den Magistrat, für die Januar-Sitzung einen Vertreter der EVO einzuladen – zwecks Erläuterung der Preissteigerung. Die Sitzung des Ortsbeirats beginnt um 19.30 Uhr im Seniorenhaus Meisenstraße. 

hov

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare