Quartier Süd

„Markenzeichen für die Stadt“

Neu-Isenburg - Eine „deutliche Aufwertung des Stadtbilds“ verspricht sich die CDU vom geplanten Stadtquartier Süd: „Mit einer Grünanlage und dem Quartiersplatz an der Carl-Ulrich-Straße erhält Neu-Isenburg ein weiteres Markenzeichen“, findet CDU-Vorsitzender Thorsten Klees.

Besonders begrüße seine Partei, „dass mehr als die Hälfte des Gebiets für Wohnbebauung genutzt werden soll“. Dadurch könne Isenburg vielen Wohnungssuchenden ein attraktives Angebot unterbreiten. Nicht gelten lassen die Christdemokraten die jüngst geäußerte Kritik der Grünen in Sachen Verkehrskonzept.

Wie berichtet, vermissen die Grünen ein übergreifendes Mobilitäts- und Energiekonzept fürs Quartier und bemängeln, dass die Quartiersgaragen laut neuem Rahmenplan weichen und Tiefgaragen Platz machen sollen. Im Gegensatz dazu ist die CDU der Meinung, mit Fuß- und Radwegen in Richtung Frankfurter Straße, Waldstraße und dem ehemaligen Güterbahnhofgelände sowie der Regionaltangente West werde das Areal „auch für nichtmotorisierte Bürger optimal erschlossen“. Ebenfalls werde es neue Bushaltestellen geben. „Wichtig ist uns, dass durch die Ausrichtung der neuen Erschließungsstraßen kein Durchgangsverkehr entsteht“, so Klees. Auf Ablehnung stößt bei der CDU der Vorschlag der Grünen, statt wohnortnaher Garagen eine große Quartiersgarage am Rande des Wohngebiets zu bauen.

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Nicht zuletzt in der Diskussion der jüngsten Bauausschuss-Sitzung sei deutlich geworden, wie wichtig es ist, Stellplätze für Bewohner und Arbeitnehmer zur Verfügung zu stellen. „Dass die Grünen an einer 170 Meter langen und fünfgeschossigen Quartiersgarage festhalten, entbehrt jeder Logik. Sollen wir für ein neues Stadtgebiet tatsächlich einen solchen Schandfleck planen, der das Quartier mehr trennt als vereint? Aus Sicht der CDU sicher nicht“, so CDU-Fraktionsvorsitzende Christine Wagner. „Wir begrüßen ausdrücklich die Planung, Garagen unter den Wohneinheiten zu planen.“ Es sei weltfremd zu glauben, dass alle Anwohner des Quartiers auf ihren Pkw verzichten. „Wir wollen niemandem vorschreiben, wie er zu leben hat. Zu dieser Freiheit gehört auch die Entscheidung, mit dem Auto zu fahren oder nicht“, so Wagner.

Die Christdemokraten loben erneut ausdrücklich die bisherige Entwicklung des neuen Areals: „Der vom Ersten Stadtrat Schmitt vorgestellte Rahmenplan führt die unterschiedlichsten Anforderungen ans neue Quartier gut zusammen“, meint Klees. Insbesondere die starke Bürgerbeteiligung suche ihresgleichen in der Rhein-Main-Region.

hov

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