Nach Schüssen auf  Flüchtlingsunterkunft

Rund 100 Menschen zeigen bei Mahnwache Solidarität

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Rund 100 Menschen nahmen heute in Neu-Isenburg an einer Mahnwache gegen Rassismus und Vorurteile gegenüber Flüchtlingen teil. Aus Kerzen haben sie das Friedenszeichen und den Schriftzug "One world" geformt. Anlass waren die Schüsse von bislang unbekannten Tätern auf eine Flüchtlingsunterkunft in Dreieich.

Neu-Isenburg - Bei einer Mahnwache gegen Rassismus haben am Donnerstag rund 100 Menschen in Neu-Isenburg Solidarität mit Flüchtlingen bekundet.

Nach den Schüssen auf eine Flüchtlingsunterkunft im benachbarten Dreieich mit einem Leichtverletzten sei es wichtig, ein Zeichen zu setzen, sagte Organisator Henrik Kammermeier. Aus Kerzen wurde das Friedenszeichen und der Schriftzug "One World" (eine Welt) geformt. Die Resonanz blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück. Gerechnet worden war mit mindestens 250 Teilnehmern. Den Aufruf Kammermeiers, der auch Spendenaktionen für Flüchtlinge organisiert, hatten nach Angaben des 39-Jährigen Parteien wie SPD und Linke sowie Kirchengemeinden unterstützt. Auch Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel war anwesend.

Bildergalerie: Mahnwache in Neu-Isenburg

Auch in Neu-Isenburg gibt es eine Flüchtlingsunterkunft. Im nahen Dreieich war ein 23-Jähriger am Montagmorgen im Schlaf getroffen und leicht am Bein verletzt worden. Die Ermittler suchen noch nach Waffe und Täter, auch das Motiv ist bislang nicht bekannt. (dpa)

Bilder: Schüsse auf Flüchtlingsunterkunft - Polizei ermittelt

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