Schadstoffe noch zu hoch

Neu-Isenburg ‐ Noch Handlungsbedarf gibt es bei der Luftqualität in der Hugenottenstadt. Das geht aus dem Jahresbericht zur Ermittlung der Schadstoffe hervor, den die Stadt für 2009 vorgelegt hat. Von Holger Klemm

Zwar sind demnach alle Messwerte geringfügig niedriger als 2008, allerdings wurde der Jahresimmissionsgrenzwert für Stickstoffoxid um fünf Milligramm je Kubikmeter überschritten. Die Messstelle findet sich in der Frankfurter Straße. Dort betrug der Messwert für Stickstoffoxid 46,9 Milligramm je Kubikmeter. Die Stadt möchte diesen Wert in diesem Jahr auf 40 Milligramm absenken. Grenzwerte bei Feinstaub und Benzol wurden eingehalten.

Im Vergleich mit anderen Messstationen des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) liegt die Frankfurter Straße unter den Werten.

Finanzielle Unterstützung des Landes notwendig

Die Grenzwertüberschreitungen im gesamten Rhein-Main-Gebiet machen es erforderlich, dass das Land den Luftreinhalteplan fortschreibt. Die Stadt hat dazu eine Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen, die sich schadstoffmindernd auswirken sollen. Sie macht aber gleichzeitig darauf aufmerksam, dass dafür die finanzielle Unterstützung vor allem des Landes notwendig sei. Auch andere Institutionen und Genehmigungsbehörden müssten mitspielen.

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