EINWOHNERSTATISTIK Neu-Isenburg wächst weiter und hat Marke nur knapp verfehlt

Schon bald mehr als 40 000

Schon im kommenden Jahr werden wohl mehr als 40 000 Menschen in Neu-Isenburg leben.
+
Schon im kommenden Jahr werden wohl mehr als 40 000 Menschen in Neu-Isenburg leben.

Die nächste Marke in der Einwohnerstatistik in Neu-Isenburg ist bald erreicht. Den 40 000. Einwohner konnte Bürgermeister Herbert Hunkel in dem nun zu Ende gehenden Jahr zwar noch nicht begrüßen, aber der Rathauschef ist sicher, dass dies im nächsten Jahr möglich sein wird.

Aktuell leben in Neu-Isenburg insgesamt 39 625 Menschen (Stand 21. Dezember). Bei der letzten großen halbjährlichen statistischen Auswertung der Einwohnerzahlen zum 30. Juni (39 435) verzeichnete die Stadt im Vergleich zum 31. Dezember 2019 (39 568) sogar einen ganz leichten Rückgang bei der Gesamtzahl der Isenburger, der jetzt wieder aufgeholt wurde. Die Statistik zum 30. Juni 2020 wies für die Kernstadt 31 580, in Gravenbruch 6315 und in Zeppelinheim 1540 Einwohner aus. Dabei überwog die Zahl der Frauen mit 19 933 knapp die Zahl der Männer mit 19502. Genau 6523 Isenburger waren zu diesem Zeitpunkt noch keine 18 Jahre alt, 8318 hatten das 65. Lebensjahr bereits überschritten. 426 Bürger der Hugenottenstadt waren über 90 Jahre alt, 97 von ihnen sogar 95 und älter.

In Neu-Isenburg leben laut Magistrat derzeit Menschen aus 137 Nationen. Insgesamt 11046 – das sind 28 Prozent aller Einwohner – haben keinen deutschen Pass. Nach den Deutschen führen die Türken mit 2345 die Nationalitätenstatistik an. Es folgen die Neu-Isenburger aus Italien (1351), aus Kroatien (1340) und Polen (1263). Alle Zahlen sind der Nationalitätenstatistik zum 30. Juni 2020 entnommen.

„Wir freuen uns über die kulturelle Vielfalt in unserer Stadt“, sagt der Bürgermeister. „Das friedliche Zusammenleben der Menschen aus den verschiedenen Nationen, allen Kulturen und allen Religionen hat in Neu-Isenburg eine lange Tradition.“ Durch seinen hugenottischen Ursprung kenne Neu-Isenburg von Anfang an die Herausforderungen und Chancen der Einwanderung. „Unser Ziel ist es, dieses positive Miteinander zu bewahren“, verspricht Herbert Hunkel.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare