Seeadler und Eisvogel am Weiher

Neu-Isenburg (tw) ‐ Die Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Die Mitglieder freuen sich über die Beobachtung seltener Vögel. Und auch die Zusammenarbeit mit Politik und Jugendlichen war erfolgreich.

Die Naturbeobachtungen zeigen Meinung des Nabu, dass der Einsatz für die Natur wichtig ist. Das Naturschutzgebiet Gehspitzweiher werde vor allem für Enten wegen der Wasserpflanzen zunehmend interessant. So wurden letztes Jahr neun verschiedene Arten beobachtet. Gezählt wurden zudem 25 Grau- und 60 Kanadagänse. Sogar Eisvögel und ein ausgewachsener Seeadler haben sich dort sehen lassen.

Nächster Termin des Nabu ist am Samstag, 12. Februar, ein Pflegeeinsatz am Gehspitz weiher. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr mit Fahrrad am Bahnhof. Weitere Infos zum Nabu gibt es bei Heinz Kapp, Tel.: 06102/800829.

Aber der Nabu hat auch wieder viele Verstöße registriert. So wurde zum Beispiel ein Zelt im Naturschutzgebiet aufgeschlagen, und die Beschädigung der Schilder zur Leinenpflicht für Hunde ließ erst nach Personenkontrollen der Polizei nach.
Die Turmfalken am Glockenturm der Johannesgemeinde haben auch 2010 wieder vier Junge großgezogen. Nachtigallen wurden in insgesamt neun Revieren ausgemacht.

Die Jugendarbeit ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil im Nabu. Im Oktober wurde deshalb eine neue Kindergruppe gebildet. Sie umfasst 14 Kinder im Alter um die acht Jahre.

Heinz Kapp, Ortsvorsitzender des Nabu, hat im März einen Wanderfalkenkasten auf dem Hochhaus an der Kreuzung Frankfurter Straße/Carl-Ulrich-Straße aufgestellt. Der Nabu verspricht sich von der Anwesenheit eines Wanderfalkens eine regulierende Wirkung auf die Taubenbestände, die gerade dort ein Problem darstellen.

Rubriklistenbild: © pixelio.de / Dieter Schütz

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