Nachschulische Betreuung und Bildungszentrum

Im Sommer 2015 soll alles fertig sein

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Gravenbruch  - Über das Großprojekt wurde jahrelang so viel diskutiert, dass nun mancher ehrlich überrascht sein wird, wie aus grauer Theorie Realität wird: Noch im Frühjahr sollen die Bauarbeiten beginnen, die an der Gravenbrucher Ludwig-Uhland-Schule ein Bildungszentrum mit Ganztagsbetreuung und Stadtteilbibliothek entstehen lassen.

„Das Bau-Projekt von Stadt und Kreis Offenbach – die nachschulische Betreuung an der Schule und das Bildungszentrum – geht jetzt in die Umsetzungsphase“, berichtet Bürgermeister Herbert Hunkel. Neben der Sanierung des Hauses 6 und dem Umbau für die Betreuung für rund 170 Kinder soll zusätzlich in einem eingeschossigen Anbau eine Mensa und die neue Stadtteilbibliothek gebaut werden. Wie berichtet, hatte man sich darauf geeinigt, dass letztere unter anderem die Schulbücherei beherbergen wird und sowohl für die Öffentlichkeit, als auch für die nachschulische Betreuung und die Uhland-Schule zugänglich sein wird. Bibliothek und Cafeteria sollen als Bildungszentrum genutzt werden und das kulturelle Angebot bereichern, auch Veranstaltungen sind geplant. .

Eine Vereinbarung zu Bau und Betrieb wurde nun zwischen Kreis und Stadt in mehreren Verhandlungsrunden erarbeitet, in Kürze soll sie unterschrieben werden. Man habe sich dabei am Vorbild des Bildungszentrums West orientiert, berichtet Hunkel. Mit dem Ausbau der Betreuung an der Uhland-Schule möchte der Kreis ein in den Schulalltag integriertes Betreuungsangebot schaffen, in dem Flächen ganztägig genutzt werden können. Dabei trägt der Kreis die vollen Kosten für den Umbau und die Sanierung des Gebäudes 6, die dem unterrichtlichen Bereich der Schule zuzuordnen ist. Für die Bibliothek werden die Bau- und Betriebskosten anteilig in Höhe des Bedarfs einer etwa 30 Quadratmeter großen Schulbibliothek getragen.

Schulanfänger 2013 in Neu-Isenburg

Schulanfänger 2013 in Neu-Isenburg

Der Bauantrag wurde im November gestellt und darauf basierend die Kostenberechnung aktualisiert. Rund 2,4 Millionen Euro wird die Stadt investieren, vom Kreis kommen 450.000 Euro. Die Stadt rechnet bedingt durch die neue Energieeinsparverordnung mit Mehrkosten im Vergleich zum Vorentwurf in Höhe von 100.000 Euro.

Bereits im Dezember soll der Neubau fertig sein, anschließend folgt ab Januar die Sanierung von Haus 6. Der gesamte Umbau soll in den Sommerferien 2015 abgeschlossen werden, so der Bürgermeister. 

hov

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