Notizbuch der Woche

Kommentar: Stadt der vielen hundert Sänger

Neu-Isenburg - Musik liegt in der Luft. Die Zeichen stehen gut, dass Isenburg dem einstigen Ruf als „Stadt der 1000 Sänger“ bald wieder Ehre machen könnte. Morgen könnte die Hugenottenstadt zumindest zur „Stadt der vielen hundert Sänger werden“. Von Katrin Diel

Dann verwandeln nämlich zahlreiche Schulkinder und hoffentlich auch viele Erwachsene den Alten Ort in den „Singenden Marktplatz“. Allein den Anblick sollte man nicht verpassen, und das musikalische Erlebnis natürlich auch nicht. Bei der Auswahl der Lieder dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Bei der Generalprobe heute Vormittag im IZ gibt es davon übrigens schon mal eine Kostprobe.

Etwas weniger melodiös und dank technischer Verstärkung wohl auch um einiges lauter wird es dann Ende nächster Woche in der Hugenottenhalle zugehen. Mit Rock, Metal, Hardcore, Hip-Hop und Punk wollen die Veranstalter des Isla-Festivals vor allem den Geschmack der jungen Zielgruppe treffen. Junge Bands aus der Region, darunter auch zwei aus dem Isenburger Jugendcafé, bekommen dabei eine Chance, auf der Bühne einer großen Halle aufzutreten – vor dem Hauptact „Callejon“, den sich die Jugendlichen für die Veranstaltung selbst gewünscht haben. Auch bei der Organisation packen insgesamt 80 jugendliche Helfer ehrenamtlich mit an. Damit dieses Engagement entsprechend belohnt wird, sind dem Festival viele, viele Zuschauer zu wünschen.

Rubriklistenbild: © op-online

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