Stadt will Fördertöpfe für die Schulen anzapfen

Neu-Isenburg - Mittel aus Konjukturprogrammen beim Kreis beantragt

(lu) Eine ganze Reihe von Förderprojekten mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes sowie des hessischen Sonderinvestitionsprogramms Schul- und Hochschulbau hat die Stadt jetzt beim Kreis Offenbach angemeldet und darum gebeten, bei der Aufstellung der Maßnahmenliste beteiligt zu werden. Aus dem Sonderprogramm werden dem Kreis rund 47,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Neben der Anmeldung von Straßenbauprojekten - wie etwa „Flüsterasphalt“ für die L 3117 (Friedhofstraße) - geht es besonders um Schulprojekte mit einem Investitionsvolumen im zweistelligen Millionenbereich, wie Erster Stadtrat Herbert Hunkel erläuterte. „Vor allem an der Selma-Lagerlöf-Schule in Zeppelinheim und der Ludwig-Uhland-Schule in Gravenbruch sind Sanierungen beziehungsweise Neubauten für die Ganztagsbetreuung nötig“, so Hunkel.

Unter anderem werden für die Brüder-Grimm-Schule eine Pausenhalle und die Neugestaltung des Schulhofes beantragt, die Albert-Schweitzer-Schule benötigt in ihrem Haupthaus dringend geeignete Räume für die Verwaltung.

Ein neuer Sportplatz im Osten der Stadt (Birkengewann) soll für Goethe-, Fröbel- und Schweitzer-Schule, aber auch für Ortsvereine finanziert werden. Bolzplatz, Bürozentrum, mehr Klassenräume und eine Klimaanlage für die Wilhelm-Hauff-Schule stehen ebenfalls auf der städtischen Wunschliste.

Ein neu gestalteter Schulhof und ein Neubau anstelle eines maroden Pavillons für zwei Klassen ist für die Andersen-Schule nötig, und Goethe- und Fröbel-Schule wünschen sich eine gemeinsame Caféteria und Aula.

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