Hohe ökologische Standards vereinbart

Neu-Isenburg - Die Kritik der Grünen zur Ablehnung ihres Energieantrages zum Stadtquartier Süd kommt für die Christdemokraten nicht überraschend. Diese sei aber nicht berechtigt.

„Wie schon so oft kommen Anträge, derer es eigentlich nicht bedarf“, betont die CDU-Fraktionsvorsitzende Christine Wagner. Bereits in den im vergangenen Jahr vorgestellten und einstimmig beschlossenen Grobzielen zum Stadtquartier sei das Thema Energie beinhaltet. So habe man eine kompakte, dauerhafte Bebauung mit hohen ökologischen Standards inklusive Passivhäusern beschlossen. Dass sich die Stadtwerke mit erneuerbaren Energien für das Quartier befassen werden, wurde ebenfalls dargestellt, betont Wagner.

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Ebenso wichtig seien attraktive Angebote für den Radverkehr und den öffentlichen Nahverkehr im Quartier. Für den jetzigen Stand der Projektplanung mache der Grünen-Antrag keinen Sinn, Details kämen mit dem Rahmenplan. „Im Moment wissen wir ja auch noch gar nicht, was genau an welcher Stelle realisiert wird, wie soll man da ein Energiekonzept erarbeiten?“, fragt Wagner. Die Koalition ist ihren Angaben nach ausdrücklich gegen eine Ausschließlichkeit. „In dem Moment, wo ich nur noch von Ökostrom rede, bevormunde ich die Investoren“, so die Fraktionsvorsitzende. Letztendlich komme es auf den Energie-Mix an.

Über das Lob der Grünen für das Fahrradkonzept freut sich die CDU-Fraktion. Allerdings scheine das Verständnis zu fehlen, dass auch die interessantesten Planungen in der Realisierung Geld kosten und daher nicht auf einen Schlag umgesetzt werden können.

(hok)

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