Stadt bringt Planungswerkstatt an den Start

„Straße der Zukunft“ gestalten

Neu-Isenburg - Die Regionaltangente West (RTW) und der zunehmende Verkehr sind in Neu-Isenburg zu richtigen Dauerbrennern geworden. Um die Bevölkerung mitzunehmen, bringt die Stadt eine Planungswerkstatt an den Start.

„Gemeinsam sollen in Neu-Isenburg die nächsten planerischen Schritt eingeleitet werden, um gemeinsam die ‘Straße der Zukunft“ zu gestalten“, heißt es in der Ankündigung des Magistrats zur Auftaktveranstaltung am Samstag, 9. Juni, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr, in der Hugenottenhalle. „Eingeladen sind alle, die in Neu-Isenburg leben und sich aktiv in den Planungsprozess einbringen möchten“, unterstreicht Bürgermeister Herbert Hunkel. Jeder Interessierte sei willkommen, um gute und tragfähige Lösungen zu erarbeiten, und zwar nicht nur für heute bis mittelfristig, sondern auch für die nächsten Generationen.

Auf der Tagesordnung steht an diesem Vormittag nach der Begrüßung durch den Bürgermeister zum Auftakt ein Vortrag von Verbandsdirektor Thomas Horn zur übergeordneten Verkehrsplanung des Stadtrings Frankfurt sowie den angedachten Regionaltangenten Ost und Süd.

Im Anschluss wird der Abschlussbericht zum Mobilitätskonzept der Stadt 2030 durch Edwin Mayer (Geschäftsführer Habermehl & Follmann) vorgestellt. Die Pendlerbeziehungen in der Region nach und von Neu-Isenburg werden ebenfalls thematisiert. Hierzu wurde Dr. Carola Burkert (Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung) eingeladen. Als weiterer Redner wird Horst Amann, Geschäftsführer der RTW GmbH, den Besuchern die vorliegende Machbarkeitsstudie zur Regionaltangente West für Neu-Isenburg und die umstrittene Verlängerung in das Birkengewann vorstellen.

Tag der offenen Tür im Dienstleistungsbetrieb (DLB): Fotos

Im Anschluss werden Fragen und Anregungen der Besucher an Thementischen wie „Fließender Kfz-Verkehr“, „Wirtschaftsverkehr und Parken“, „Fußwege und Barrierefreiheit“, „Radverkehr“ und „Querschnittsthemen“ aufgenommen. Diese werden in einer anschließenden Diskussionsrunde zusammengefasst und vorgestellt. Die Moderation und die inhaltliche Gestaltung der Thementische übernimmt Prof. Dr. Jürgen Follmann (Hochschule Darmstadt).

Auch die Termine für die nächsten Planungswerkstätten stehen bereits fest. Diese sind am Samstag, 18. August, und am Donnerstag, 27. September, im Rahmen der Messe Quo Vadis in der Hugenottenhalle. (hok)

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