„Straßensanierung seit Jahren überfällig“

Neu-Isenburg (kd) ‐ Zum Thema Frostschäden und Straßensanierung hat die FDP-Fraktion einige Fragen. Sie reagiert damit auf die Mitteilung des Ersten Stadtrats Stefan Schmitt (CDU), der Dienstleistungsbetrieb (DLB) werde den Schlaglöchern zu Leibe rücken, nachdem die Straßen schnee- und eisfrei seien.

Die Kosten für das „Flickwerk“ würden demnach auf Basis der zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel etwa 300 000 Euro betragen. „Weitere Mittel, der Höhe nach noch nicht bekannt, müssten nun bereit gestellt werden.“ Keine wirklich neue Erkenntnis, meinen die Liberalen, da „der teilweise sehr marode Zustand unserer Straßen schon vor einem Jahr nicht nur von uns, sondern auch von vielen Bürgern angeprangert wurde“. Leider habe man für diese Sicht der Dinge, die jetzt vom neuen Ersten Stadtrat ausdrücklich geteilt werde, seitens anderer Fraktionen und des damaligen Magistrats „nur ignorierendes Kopfschütteln geerntet“.

Die FDP-Fraktion ist nach wie vor der Auffassung, dass schon seit Jahren kontinuierlich mehr Geld für eine Komplettsanierung der Straßen hätte bereit gestellt werden müssen. „Man hätte dann in diesem und auch in vorigen Wintern erheblich weniger Flickwerk-Gelder ausgeben müssen und zusätzlich weitere von Grund auf sanierte Straßen mit langer Lebensdauer gehabt.“ Dies wäre vermutlich am Ende sogar die kostengünstigere Variante, meinen die Liberalen.

Die FDP-Fraktion möchte wissen:

  • Wird der Magistrat eine Liste der innerstädtischen Straßen aufstellen, die grundsaniert werden müssen – und nicht nur deshalb, weil dort ohnehin neue Leitungen gelegt werden müssen?
  • Wie hoch schätzt der Magistrat die mittelfristigen Kosten, das heißt auf bis zu zehn Jahre aufgeteilt?
  • Ist künftig sichergestellt, dass sich Sanierungsmaßnahmen wie im Birkenweg im Buchenbusch nicht wiederholen? Dort habe die Stadt vor ein paar Jahren die Straßendecke komplett erneuert und ein Jahr später wieder aufgerissen, um das Leitungsnetz zu erneuern.

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