„Zufallstat nicht ausgeschlossen"

Tödlicher Streit am IZ: Behörden halten sich bedeckt

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In einer kleinen Straße direkt am Isenburg-Zentrum war am Freitag ein Mann nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung ums Leben gekommen.

Neu-Isenburg – Nach der tödlichen Auseinandersetzung in unmittelbarer Nähe des Isenburg-Zentrums (IZ) laufen die Ermittlungen der Behörden auf Hochtouren.

Wie berichtet, waren dort nach einem Notruf am Freitag gegen 19.30 Uhr zwei Männer angetroffen worden, von denen einer verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde, der andere verstarb noch am Tatort. Nach Angaben der Offenbacher Staatsanwaltschaft war gestern noch nicht klar, wie es zu der folgenschweren Auseinandersetzung gekommen ist.

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Auch die Zahl der Beteiligten sei nach wie vor Gegenstand der Ermittlungen, sagte Oberstaatsanwalt Alexander Homm heute, ebenso die Frage, ob die blutige Auseinandersetzung eine spontane Tat war oder ob sie eine Vorgeschichte hatte. „Es sieht nicht so aus, als ob die Personen miteinander gut bekannt gewesen sind. Es kann durchaus sein, dass es sich um ein Zufallsopfer handelt“, sagte Homm. Nach Aussage des Geschädigten, so Hamm, sei dieser von mehreren Personen, darunter der später tödlich Verletzte, angegriffen worden.

Tödlicher Streit in Neu-Isenburg: Bilder des Tatorts

Nach Auskunft des Polizeipräsidiums Südosthessen ist die Obduktion des Leichnams beendet, zum Ergebnis geben die Behörden aber ebenso wenig Informationen heraus wie auch zum Alter oder zum Wohnort der Beteiligten. Das Todesopfer hatte mehrere Stich- und Schnittverletzungen erlitten, sagte Oberstaatsanwalt Homm auf Anfrage. Bislang sei es noch nicht gelungen, Aussagen von Augenzeugen zu erhalten, die nicht direkt ins Tatgeschehen verwickelt waren. Ein entsprechender Aufruf der Polizei hatte bisher keinen Erfolg gezeitigt. (cm)

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