Abwechslung durch Ausflug

Tour für Flüchtlinge zum Goetheturm

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Viel Spaß hatten 60 Flüchtlinge beim Ausflug zum Goetheturm im Frankfurter Stadtwald. Auf sie wartete ein besonderer Nachmittag mit viel Musik und Tanz.  

Neu-Isenburg - Abwechslung zur Tristesse des ewigen Wartens – das möchte die Flüchtlingshilfe mit Spaziergängen für die Flüchtlinge bieten, die in der Erstaufnahmeeinrichtung in Neu-Isenburg untergebracht sind.

Bisher ging es meist auf den Spielplatz im Sportpark, wo die Kinder und Erwachsenen, die hierzulande Zuflucht vor Krieg und Terror gesucht haben, regelrecht aufblühen konnten. Nun stand mit einer Tour zum Goetheturm im Frankfurter Stadtwald etwas ganz besonderes auf dem Programm. Marianne Kestler hatte die Idee und übernahm die Organisation. Der Busfahrer Justin Zongo ist ein echtes Original, eigentlich eher Entertainer als Busfahrer. Er war sofort bereit, mit den Flüchtlingen etwas zu unternehmen. Das Busunternehmen Viabus Langen stellte kostenlos einen Bus zur Verfügung. Justin Zongo kam mit Trommeln, einem Xylofon und riesigem ansteckenden Temperament.

Die Fahrt ging mit etwa 60 Flüchtlingen und zehn Helfern zum Goetheturm. Dort erlebten alle einen tollen Nachmittag mit Musik, Tanz und vielen fröhlichen Menschen. Schnell erfassten die Rhythmen, denen keiner widerstehen konnte, den Park. Auch andere Besucher des Ausflugsgeländes reihten sich in die Tänze ein und zeigten sich begeistert. Der wundervolle Tag wird, so ist sich die Flüchtlingshilfe sich, allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben.

hok

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