Trommelmanufaktur in Neu-Isenburg

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Christian Kuhn zeigt einen Holzrahmen, aus dem mal eine Snare wird.

Neu-Isenburg ‐ Dan-E, Schlagzeuger der Isenburger Punkrock-Gruppe „Dolf“, hat eine, Mike „Gomezz“ Gommeringer, Drummer der Band „Reamonn“ spielt eine und auch Mario Garruccio von der King Kamehameha-Band trommelt mit einer Snare aus dem Haus Kuhn und Rohe. Von Enrico Sauda

Das Isenburger Duo Christian Kuhn und Frank Rohe stellt Schnarrtrommeln in Einzelanfertigung und auf Nachfrage her. Der Fachausdruck für diese Kessel, die meistens einen Durchmesser von etwa 35 Zentimetern und eine flexible Höhe haben, lautet Snare. Sie bildet das wohl am meisten gespielte Instrument eines Schlagzeugs. Solche Trommeln gibt es zwar aus Metall und Holz, doch Kuhn und Rohe haben sich ganz bewusst dafür entschieden, ihre Instrumente in so genannter Fassbauweise herzustellen.

„Da sind die verschiedenen Holzlagen übereinander geschichtet und miteinander verleimt, wie das bei anderen Snares der Fall ist“, erklärt Christian Kuhn, der gelernter Schreiner ist. Die Art, wie die beiden Musiker - Christian spielt Gitarre und Frank Schlagzeug - ihre Snare produzieren, wirkt sich auf den Ton der Trommeln aus. Überhaupt macht ders Holz den Ton. So steht ganz am Anfang der Gang zum Holzhändler.

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