Trainingsbetrieb aufgenommen / Bauantrag für Hallenerweiterung

TSG Neu-Isenburg wieder am Start

Die Plätze sind wieder freigegeben, hinten links wird die vereinseigene Halle der TSG erweitert.
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Die Plätze sind wieder freigegeben, hinten links wird die vereinseigene Halle der TSG erweitert.

Nach vielen Monaten des Wartens hat auch die TSG Neu-Isenburg den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Neuigkeiten gibt es zur geplanten Hallenerweiterung.

Neu-Isenburg – Nach und nach kehrt wieder Leben in alle Bereiche des öffentlichen Lebens ein, dazu gehört auch das Vereinsleben. Dies gilt auch für die TSG Neu-Isenburg, einem der bedeutendsten Vereine in der Hugenottenstadt. Nahezu alle sportlichen Angebote sind wieder möglich und für die Vereinsgaststätte hat sich ein neuer Pächter gefunden. Dieser hat den Vorstand zur Eröffnung eingeladen und auch auf dem Sportgelände zeigt sich wieder reger Betrieb.

Ganz wichtig: Der Bauantrag für die Erweiterung der Sporthalle ist dem Kreis Offenbach zugestellt worden.

„Wir sind froh, die wirklich problematische Corona-Situation so gemeistert zu haben, jetzt sollte es aber keine weiteren Einschränkungen mehr geben“, betont TSG-Vorsitzender Karl-Heinz Groh beim Empfang in der Vereinsgasstätte. Diese hat mit Ljusivo Ralevic einen neuen Pächter. Nicht nur das Interieur ist „aufgemöbelt“ worden, auch das Speisenangebot hat eine Erneuerung erfahren. „Unser Schwerpunkt liegt auf der deutsch-balkanischen Küche“, erklärt Ralevic. Zum Start wünscht ihm Karl-Heinz Groh viel Erfolg und überreicht ihm den traditionellen TSG-Bembel. Von stellvertretenden Vorsitzenden Alfonso Barrui gibt es den grün-weißen TSG Fan-Schal. „Ich will dich bei unseren Heimspielen an der Bande sehen“, scherzt Barrui.

Ganz wichtig für den Vorsitzenden ist die Botschaft, dass nun nahezu alle Angebote wieder angeboten werden können. „Dass auf den Plätzen was los ist, sieht man ja, aber auch unsere anderen Abteilungen sind alle aktiv“, so Groh. Dies betreffe nicht nur die Abteilung Gymnastik mit Boden- und Geräteturnen, sondern ebenfalls das Eltern-Kind-Turnen und den Betriebs- und Gesundheitssport. Die Hap-Ki-Do-Gruppen sind aktiv und auch in der Karate-Abteilung, in der das Capoeira-Angebot angesiedelt ist, kehrt das regelmäßige Training ein. Zudem steht ´die Kegelbahn wieder zur Verfügung.

Besonders erleichtert zeigt sich der Vorsitzende, dass nun endlich der Bauantrag für die Hallenerweiterung auf den Weg gebracht werden konnte. „Es gab an vielen Stellen, auch bedingt durch Corona, immer wieder Verzögerungen bei der Planung und Gesprächen mit den Architekten, aber nun konnten wir unseren Bauantrag der zuständigen Behörde im Kreishaus zustellen“, freut sich Karl-Heinz Groh. Dies sei wichtig, da man noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen müsse, um die bereits zugesicherten Zuschüsse, insbesondere des Landes, nicht zu verspielen. „Wenn man schon mal solch große Zuschüsse erhält, dann setzen wir auch alles daran, diese auch in Anspruch zu nehmen“, betont Groh.

Eine Überraschung gibt es für den TSG-Vorsitzenden, der kürzlich seinen 75. Geburtstag feierte. Unter dem großen Beifall der Vorstandsmitglieder überreicht Ehrenmitglied Rudi Baro dem „Mister TSG“ eine Ehrenurkunde und ein Präsent. „Wir sind froh und glücklich, einen solch engagierten Vereinsvorsitzenden zu haben, der seit 35 Jahren an der Spitze der TSG steht“, betont Baro, der selbst seit vielen Jahren die Turn- und Sportgemeinschaft sponsort. Groh will nun alles daran setzen, dass die Hallenerweiterung möglichst schnell in Gang kommt und fertiggestellt wird. „Jeder Tag an Verzögerung kostet Geld – und so manche Baumaterialien werden knapp“, verweist er auf die bevorstehenden Herausforderungen.

Das bestehende Vereinshaus soll nach Süden um rund 25 Meter erweitert werden, um deutlich mehr Platz für sportliche Aktivitäten zu haben. Zusätzliche Nebenräume wie Umkleiden, Geräte- und Abstellräume schaffen die notwendige Entlastung. Ganz neue Möglichkeiten für das Vereinsleben wird die über den Nebenräumen entstehende Dachfläche bieten, die nicht nur als blickgeschützte Außensportfläche zur Verfügung stehen wird. Veranschlagt war die Erweiterung zu Beginn der Planungen mit 940 000 Euro, 330 000 Euro kommen von der Stadt, 94 000 Euro übernimmt der Kreis – und bereits im März 2019 überbrachte Hessens Innenminister Peter Beuth den Zuwendungsbescheid des Landes von 190 000 Euro. Weitere Unterstützung erhofft sich der Verein vom Landessportbund Hessen.

Von Leo F. Postl

In der Vereinsgaststätte: TSG-Vorsitzender Karl-Heinz Groh (rechts) und sein Stellvertreter Alfonso Barrui (links) begrüßen den neuen Wirt Ljusivo Ralevic mit seiner Frau.

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