Viele Fragen zum Thema Europa

Neu-Isenburg - Bürgerforum erarbeitet Erklärung

(lu) Rund ums Thema Europa dreht sich alles heute und morgen beim „Europäischen Bürgerforum“, das Bürgermeister Oliver Quilling heute um 16 Uhr im Rathaus-Plenarsaal eröffnet. 50 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Isenburgerinnen und Isenburger werden unter dem Motto „Das soziale Europa“ an beiden Tagen in Arbeitsgruppen europäische Themen debattieren.

Im Mittelpunkt steht dabei die wirtschaftliche und soziale Zukunft Europas. Ihre Vorstellungen und Anliegen halten die Teilnehmer zum Schluss in einer gemeinsamen Bürgererklärung fest, die dann mit EU-Politikern und anderen zum Abschluss des Forums diskutiert wird. Mit von der Partie dabei sind neben Bürgermeister Quilling die EU-Parlamentarier Michael Gahler, Dr. Wolf Klinz und Thomas Mann, die SPD-Bundestagsabgeordnete Uta Zapf und der Kommunikationsbeauftragte des Auswärtigen Amts, Michael Zenner.

Als Einstieg in das Thema wird Thomas Reiter, Isenburgs Ehrenbürger, Astronaut und Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, seine sehr persönliche Sicht auf Europa darlegen.

Die Hugenottenstadt war vom Auswärtigen Amt in Berlin neben acht weiteren Städten für das Bürgerforum ausgewählt worden. Die Foren haben das Ziel, Europa vor Ort erfahrbar zu machen, einen Bezug zu der Lebenswirklichkeit der Menschen herzustellen sowie den Austausch zwischen Bürgern und Entscheidungsträgern zu verstärken. Die Teilnehmern können sich im direkten Austausch mit politischen Entscheidungsträgern aktiv in den Dialog über die Zukunft Europas einbringen.

Das Isenburger Bürgerforum Neu-Isenburg ist das sechste in einer Reihe von neun europäischen Bürgerforen in Deutschland, die die Bundesregierung, die EU-Kommission und das europäische Parlament im Rahmen der „Aktion Europa“ seit Oktober und noch bis Februar gemeinsam mit den Teilnehmerstädten veranstalten. Die Foren werden von der Europäischen Akademie Berlin organisiert. Die Arbeitsergebnisse aus den deutschen Städten fließen direkt in den europaweiten Dialogprozess ein.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare