Volkslauf stößt an Grenzen

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130 Schüler haben sich gestern früh auf die 3,5 Kilometer lange Strecke des Hugenottenlaufs begeben. Mit 12:09,3 Minuten wurde Platz 1 gleich zweimal vergeben, bester Isenburger war Maximilian Weidel (TV Neu-Isenburg; 13:52,8 Minuten) auf Platz 3.

Neu-Isenburg - Die 33. Auflage des Hugenottenlauf ist zu einem Ereignis der Rekorde geworden: Mehr Läufer als je zuvor und auch mehr freiwillige Helfer wurden benötigt, um die Menschenmengen bei Anmeldung, Startkanälen und auf den Strecken zu versorgen. Von Leo F. Postl

Auch Bürgermeister Oliver Quilling, der die rund 1700 Starter auf die Halbmarathonstrecke schickte, sagte, organisatorisch stoße man langsam an die Kapazitätsgrenze. Insgesamt waren rund 2800 Läufer angemeldet, 2418 kamen ins Ziel.

Der Hugenottenlauf wird vom TV Neu-Isenburg veranstaltet und von der Stadt ausgerichtet. Nach dem Motto „des einen Freud, des anderen Leid“ freuten sich Veranstalter und Ausrichter über die große Resonanz, während Anwohner zum Teil um ihre Grundstückszufahrten bangten. „Die, die zu spät kommen, stellen ihr Auto einfach irgendwo ab, selbst vor der Einfahrt“, berichtete etwa ein Anwohner der Gartenstraße. So „klemmte“ es denn hier und da kurzzeitig bis zum Nachmittag. Auch mit der Einteilung der Läuferklassen konnte man es nicht jedem recht machen. Ein 79-Jähriger etwa reklamierte, dass er in der 75-er Klasse auf einem hinteren Platz landete. In seiner Alterklasse hätte er die Goldmedaille erhalten...

Impressionen vom Hugenottenlauf

Lauf der Rekorde

Als erste wurden die Teilnehmer über die „Schnupperstrecke“ von fünf Kilometern ins Rennen geschickt, eine halbe Stunde später die Halbmarathoner. Um 9.30 Uhr starteten die „Traditionalisten“ über die Zehn-Kilometer-Distanz, und der Schülerlauf über 3,5 Kilometer schloss die Mammutveranstaltung ab. Ein besonderer Dank Oliver Quillings ging an die zahlreichen treuen Helfer. Sie sorgten für Kaffee und Kuchen, standen an der Strecke und reichten den Läufern Obst und Getränke. „Die Handballerinnen sind heute Bananenwerferinnen“, scherzte einer.

Beim Volkslauf siegte Dirk Busch (DZ Bank Runners), beste Frau war Natascha Schmitt (LG Eintracht Frankfurt). Den Halbmarathon gewannen Andreas Rottler (TuS Deuz) und Ulrike Wagner (Spiridon Frankfurt).

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