Vorbereitungen für Start der Freibadsaison im Waldschwimmbad

Viel Arbeit vor dem Badespaß

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Aus dem bisher gefliesten Plansch- wird ein modernes Edelstahlbecken mit Spielattraktionen und über zwei Ebenen: Das neue Kinderplanschbecken wird derzeit eingebaut, die Eröffnung ist für Samstag, 16. Juni, geplant.

Neu-Isenburg - Wer dieser Tage einen Blick ins Freibad wirft, der sieht Arbeiter in gelben Gummianzügen durch die Becken stapfen.

Mit Hochdruckreinigern wird alles auf Hochglanz gebracht, die Vorbereitungen für den Start der Freiluftsaison im Waldschwimmbad laufen auf Hochtouren: Im Sprungbecken wird geschrubbt, ein starker Wasserstrahl rauscht ins große Schwimmerbecken. „Alles normal, wir befüllen es mit einem Feuerwehrschlauch von oben“, erklärt Denis Dörschug. Der Betriebsleiter hat seine Augen überall, denn an buchstäblich allen Ecken und Enden wird gearbeitet, damit zur geplanten Saisoneröffnung aller perfekt ist. Bis sich am Dienstag, 1. Mai, um 8 Uhr erstmals die Tore öffnen, sind es zwar noch ein paar Tage, doch es gibt ja auch reichlich zu tun.

„Zurzeit befinden wir uns mitten in der Freibadvorbereitung. Das gesamte Gelände und insbesondere unsere Becken im Außenbereich werden auf Herz und Nieren getestet, gereinigt und aufbereitet, damit unsere Badegäste hier wieder wie gewohnt unbekümmert ihre Bahnen ziehen können“, sagt Dörschug.

Die beiden Mitarbeiter, die mit dem Hochdruckreiniger jede Ecke und Fuge des Sprungbeckens reinigen, wirken da unten in der Tiefe ziemlich klein. Das Großreinemachen verfolgen (hinten am Beckenrand, von links) Stadtwerke-Chef Kirk Reineke, Mitarbeiterin Kathrin Ritzel und Badleiter Denis Dörschug.

Das größte Becken, das Schwimmerbecken, ist bereits fertig gesäubert, jetzt ist das Sprungbecken dran. Die beiden Mitarbeiter, die mit dem Hochdruckreiniger jede Ecke und jede Fuge reinigen, wirken in der Tiefe ziemlich klein. Oben wird parallel auf dem Platten-Gehweg feiner Sand ausgebreitet und eingekehrt. Dann bleibt noch das Nichtschwimmerbecken, von der Fläche her ähnlich groß wie das Schwimmerbecken, jedoch nicht so tief. „Wir haben das Wasser schon mal abgelassen, wenn das Sprungbecken fertig ist, kommen die Hochdruckreiniger hierher“, erklärt Dörschug.

Ist alles gereinigt, bedeutet dies nicht, dass sofort wieder Wasser eingelassen werden kann. „Dann kommen erst einmal die Fliesenleger und begutachten die Fugen. Wenn was ausgebessert werden muss, dann müssen diese Stellen austrocknen und erst dann kann das Becken wieder befüllt werden.“

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Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, absolviert das Personal außerdem derzeit einen Erste-Hilfe-Lehrgang. Und einen neuen Defibrillator wird es auch geben. „Ja, wir müssen sehen, dass wir den Zeitplan einhalten, denn die Isenburger stehen am Morgen des 1. Mai vor dem Tor und scharren mit den Hufen, die wollen endlich wieder in ihr Freibad“, weiß Kirk Reineke, Geschäftsführer der Stadtwerke, die das Waldschwimmbad betreiben. „Wer kommt, egal wie das Wetter ist, der wird mit einem Glas Sekt oder O-Saft empfangen.“

Noch nicht fertig sein wird zum Saisonstart das neue Kinderplanschbecken, das im vergangenen Jahr mit Sand gefüllt war. Das Becken aus Edelstahl ist zwar schon installiert, doch es bedarf noch des Einbaues einer aufwendigen Infrastruktur und des Beckenrands. Die Einweihung ist für den 16. Juni geplant. Dann soll es ein großes Kinder-Planschfest geben. (lfp)

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