Becken im Waldschwimmbad

Es darf geplanscht werden

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Natürlich dauert es nicht lange, bis die ersten jungen Besucher das neue Planschbecken in ihren Besitz genommen haben. Die Einweihung wurde von den Chören der Wilhelm-Hauff- und Hans-Christian-Andersen-Schule mit fröhlichen Liedern umrahmt.

Neu-Isenburg - Das Warten hat ein Ende. Nach achtmonatiger Bauzeit wurde das neue Kinderplanschbecken im Waldschwimmbad seiner Bestimmung übergeben. Und die jungen Besucher zeigten sich gleich begeistert.

In der vergangenen Saison mussten die Mädchen und Jungen im Freibad mit einem großen Sandkasten vorlieb nehmen. Daraus ist jetzt ein neuer großer Wassertummelplatz geworden. In der Mitte schießen Wasserfontänen in die Höhe, aus dem Boden sprudelt es und eine „Wasserschlange“ speit kühlendes Nass in ein flaches Becken.

Mit einem gekonnten „Schnipp-Schnapp“ durchtrennten Kinder das rote Band, gleichzeitig flogen zur Eröffnung blaue Entchen durch die Luft ins Wasser. Nach einjähriger Abstinenz steht somit dem Nachwuchs das volle Bade- und Schwimmvergnügen wieder zur Verfügung. Die Stadtwerke als Betreiber der Einrichtung haben beachtliche 850.000 Euro investiert, um wieder mehr Familien mit kleinen Kindern in das Waldschwimmbad zu locken.

„Das ist eine ganz tolle Badelandschaft für unsere jüngsten Besucher“, zeigte sich auch Bürgermeister Herbert Hunkel begeistert. Es sei zwar viel Geld „aber das sind uns unsere Kinder wert. Denn wenn es ihnen gut geht, dann sind auch die Eltern glücklich“, so Hunkel.

Stadtwerke-Chef Kirk Reineke hatte „Abwanderungstendenzen“ von jungen Familien mit Kindern bemerkt: „Diesen Trend wollten wir wieder umkehren und haben deshalb nun eine etwas großzügigere Variante des ehemaligen Kinderplanschbeckens geschaffen.“, Die neue Badelandschaft ist zweigeteilt. Ein oberes, flaches Becken mit einer Fläche von 95 Quadratmetern hat eine Wassertiefe von fünf bis 20 Zentimeter, das untere mit einer Größe von 115 Quadratmetern weist eine Wassertiefe bis zu 40 Zentimeter auf. „Damit wollen wir den jüngsten Besuchern alles von der Wassergewöhnung bis zu den ersten Tauchversuchen bieten“, unterstreicht Reineke.

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Die feierliche Eröffnung wurde von den Kinderchören der Wilhelm-Hauff- und der Hans-Christian-Andersen-Schule mit fröhlichen Liedern umrahmt. Nach dem Lied von der Welle „La Ola“ folgte der Song „Sowieso“ von Mark Forster, zu dem nicht nur das Stadtwerke-Maskottchen „isy“ fröhlich tanzte. Musikschulleiter Thomas-Peter Horas: „Wir zeichnen die Eröffnung mit dem Song auf und werden Mark Forster das Video zukommen lassen – vielleicht meldet er sich.“ (lfp)

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