Wasserspiele im Tannenwald

Sanierung soll 600.000 Euro kosten

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Nix mehr mit plantschen: Die Wasserspiele im Tannenwald sind nun schon knapp ein Jahr trocken geblieben.

Neu-Isenburg - Die Wasserspiele im Tannenwald sind nun seit etwa einem Jahr trocken. Eine Sanierung soll 600.000 Euro kosten.

„Es wird wohl auf eine neue Anlage hinauslaufen, eine Sanierung im Bestand wird es nicht geben“, fürchtet Erster Stadtrat Stefan Schmitt (CDU) mit Blick auf die Wasserspiele im Tannenwald, die nun schon seit fast einem Jahr trocken geblieben sind. Nicht unwahrscheinlich sei zudem, dass die Sanierung „auch mit einer anderen Optik verbunden“ sein werde. Den Kampf gegen die dauerhafte Schließung der beliebten Wasserspiele will Isenburg jedenfalls weiter kämpfen. Wie berichtet, hofft die Stadt, nun dadurch Bewegung in die Sache zu bringen, dass der Park im Förderprogramm „Soziale Stadt – Stadtquartier West“ angemeldet wird.

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Wie berichtet, sind die Becken abgesperrt, seit das Frankfurter Grünflächenamt Sicherheitsmängel am auf Frankfurter Gebiet liegenden Platz festgestellt hatte. Protest regte sich, weil viele Isenburger fürchten, dass dort nie mehr geplanscht werden kann. Und Isenburgs Stadtspitze betonte sofort, eine dauerhafte Schließung verhindern und sich um eine gemeinsame Lösung mit Frankfurt bemühen zu wollen für den 1961 eingerichteten Spielplatz mit Minigolfanlage und den Wasserspielen.

Die Gesamtkosten für die Sanierung werden von der Stadt Frankfurt mittlerweile auf 600.000 Euro geschätzt. Um diese Summe aufbringen zu können, hofft Isenburg auf Unterstützung auch dadurch, dass das Projekt als Maßnahme im Förderprogramm Soziale Stadt untergebracht werden kann. Allerdings ist zunächst der Segen des Stadtparlaments nötig – denn das bisher aufs Quartier West fokussierte Gebiet des Förderprogramms müsste erweitert werden. Daher sollen die Parlamentarier dem Vorschlag zur Erweiterung kommenden Mittwoch ihren Segen geben. „Wenn’s gut läuft, kriegen wir so die Hälfte der Sanierung finanziert“, hofft Schmitt. Allerdings sei eine Finanzspritze aus dem Fördertopf vor dem Jahr 2017 nicht zu erwarten.

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Obwohl in Frankfurt, dies darf man wohl unterstellen, die Sanierung des Spielplatzes, den vor allem Isenburger nutzen, wohl nicht auf Platz eins der Prioritätenliste stehen dürfte, berichtet Schmitt von „ernsthaften Gesprächen“ mit dem großen Nachbarn. Details, etwa zu Finanzierungsanteilen oder zur Frage, ob möglicherweise frühestens 2017 wieder Wasser sprudelt, könne er derzeit aber nicht nennen. 

hov

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