Aufregendes TV-Wochenende

Lilli und Julius Bille begeistern beim ZDF-Fernsehgarten mit ihrem Mülltonnen-Flic-Flac

Da staunten die Gäste des ZDF-Fernsehgartens: Lilli bricht ihren eigenen Rekord im Müllltonnen-Flic-Flac. Schützenhilfe kommt von ihrem Bruder Julius. Foto: ZDF/Jana Kay
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Da staunten die Gäste des ZDF-Fernsehgartens: Lilli bricht ihren eigenen Rekord im Müllltonnen-Flic-Flac. Schützenhilfe kommt von ihrem Bruder Julius.

Lilli Bille ist unter dem Blick der Fernsehkamera über sich hinausgewachsen: Die neun Jahre alter Sportlerin aus Zeppelinheim brach im ZDF-Fernsehgarten ihren eigenen Rekord im Mülltonnen-Flic-Flac.

Neu-Isenburg - Die kleine Turnerin wettete in der Sonntagsshow auf dem Lerchenberg in Mainz, dass sie es schafft, sich in der engen Tonne innerhalb einer Minute zwölf Mal vom Kopfstand in den Strecksprung zu drehen. „Beim Training hat sie es einmal geschafft, sonst waren es eher zehn oder elf der Flic-Flacs“, erzählt Vater Christian Pöllath von der Herausforderung.

Begleitet von ihrem großen Bruder Julius (11), der dafür zuständig war, den Deckel der Abfalltonne im richtigen Rhythmus zu öffnen und angefeuert von Moderatorin Andrea Kiewel, wendet sich Lili großartige 17 Mal in der leuchtend blauen Tonne. Julius und Lilli nehmen für die gewonnene Wette das Mainzelmännchen in orangefarbener Müllmannjacke entgegen. „Ich glaube, es war die gute Stimmung auf der Bühne und Lilli hat durch die Aufregung sicher noch einmal besonders Vollgas gegeben. Es war super und es hat den beiden Kindern auch wirklich viel Spaß gemacht“, berichtet Pöllath, der als Trampolin-Artist vor einigen Jahren mit den Flying Bananas selbst schon einen Auftritt im Fernsehgarten hatte. Geholfen habe sicher auch die lange Generalprobe am Samstag, bei dir die Kinder sich perfekt aufeinander eingestimmt haben.

Das Fernsehgeschehen hinter den Kulissen fanden die Geschwister aufregend und spannend. „Alle haben sich sehr um uns bemüht. Lediglich die Kameraleute wurden schon mal etwas hektisch, wenn irgendjemand im Weg rumstand“, so Christian Pöllath schmunzelnd. Das Fernsehteam war ebenfalls begeistert von den sportlichen Geschwistern und habe schon angefragt, ob sie sich auch andere Formate vorstellen könnten und vielleicht Lust haben, wieder zu kommen. Mit den musikalischen Stars des Sonntags wie Luca Hänni oder Marianne Rosenberg hatten Lilli und Julius keinen größeren Kontakt. In Zeiten von Covid-19 achtet auch das ZDF auf genügend Sicherheitsabstand. Und solange die Kameras nicht auf die Akteure gerichtet sind, tragen auch alle Masken. Aber mit dem Welsh-Terrier Aiko, der auch einen Auftritt bei Andrea Kiewel hatte, haben beide gerne gespielt.

Wie kommt man auf die Idee, in einer Mülltonne Salti zu schlagen? „Wir haben im Garten mit Bällen in eine Mülltonne geploppt“, berichtet Julius. Dabei werden kleine Bällchen aus einem sogenannten „Plopper“ auf ein Ziel geschossen – in dem Fall der Geschwister in eine Papiertonne. „Ich bin dann kopfüber in die Tonne gehüpft und habe die Bälle vom Boden eingesammelt und war dabei komplett darin verschwunden. Als ich wieder auftauchte, hatte ich die Arme mit den Bällen in den Händen nach oben gestreckt. So kam uns die Idee, ein Spiel daraus zu machen“, erzählt Lilli. Gemeinsam haben sie die Salto-Technik verfeinert. Im Laufe der Zeit sind Kissen in die Tonne gewandert, damit das Auftauchen leichter ist und wichtig sind auch weiche Socken, damit die Füße nicht auf der Tonnenwand bremsen.

Den sportlichen Einsatz haben beide Kinder gebracht, auch Julius kann die Salti in der Tonne schlagen. Das Fernsehteam habe aber entschieden, dass nur ein Kind die Wette bewältigt und die Wahl ist auf Lilli gefallen. Das gewonnene Mainzelmännchen teilen sich die Geschwister aber. Es bekommt in Zeppelinheim einen Ehrenplatz als Erinnerung an das aufregende Fernsehwochenende.

Von Nicole Jost

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