Beitrag zur Geschichte und Konzert der Extra-Klasse

Zeitreise in Neu-Isenburg zum Digitaltag

Die XII Cornisten begeisterten mit ihrem gestreamten Konzert aus der Hugenottenhalle.
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Die XII Cornisten begeisterten mit ihrem gestreamten Konzert aus der Hugenottenhalle.

Eine Zeitreise zur Geschichte der Hugenottenstadt und ein Konzert der Extra-Klasse – mit zwei Veranstaltungen beteiligte sich Neu-Isenburg als Smart-City am bundesweiten Digitaltag am Freitag. Die beiden Veranstaltungen, die weiterhin über den Youtube-Kanal der Stadt abrufbar sind, machten aber auch auf schmerzliche Weise deutlich, auf was man im Lockdown verzichten musste.

Neu-Isenburg - Bereits zum zweiten Mal nahm Neu-Isenburg am Digitaltag teil. Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe und die Gestaltung des digitalen Wandels. In Kooperation mit dem Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ gab es eine (aufgezeichnete) Zeitreise, etwas später folgte dann der Auftritt der XII Cornisten aus der Hugenottenhalle. Das Konzert wurde live übertragen, was eine minutiöse Vorbereitung erforderte.

Im Haus zum Löwen verwandelte sich Museumsleiter Christian Kunz in den Stadtgründer. In dem 28-minütigen Beitrag begutachtete Graf Johann Philipp zu Ysenburg-Büdingen, was aus seiner 1699 gegründeten Siedlung geworden ist. Auf kurzweilige Art konnten Interessierte die Entwicklung des Hugenottendorfs „digital“ miterleben. Am Ende entwischt der Graf durch die Tür. „Er taucht also demnächst eventuell an anderen Orten in Neu-Isenburg auf“, verspricht Kunz. Der Film macht Lust, mal wieder im Museum vorbeizuschauen, was ja wieder geöffnet ist.

Die XII Cornisten, wie sich das Hornensemble der Deutschen Philharmonie Merck nennt, widmeten sich unter der Gesamtleitung von Merlin Nowozamsky in der Hugenottenhalle den vier Elementen. Anhand bekannter Filmmelodien wurden Erde, Feuer, Wasser und Luft nicht nur musikalisch, sondern auch visuell interpretiert. Zur Eröffnung erklang unter Leitung von Jan Croonenbroeck „Independence Day“ für das Element Luft. Wer denkt bei der Filmmelodie „Titanic“ nicht an Wasser und wer nicht bei „Gladiator“ an das Element Erde? Zum Feuer entschied sich der Dirigent für „How to train your dragon“ von John Powell, in der es um die Zähmung eines Drachen geht. Zudem ging es auch ins Weltall mit „Star Wars“.

Hinzu kamen Erklärungen von Croonenbroeck zu der Auswahl und den einzelnen Kompositionen. Die Zuschauer zeigten sich begeistert, wie Kommentare auf Youtube beweisen. Einer lautete: „Schön, dass man auch digital dabei sein kann.“ Und genau das war ja auch das Ziel des Digitaltages.  lfp

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