Drei Tage lang buntes Programm

Zeppelinheim trifft sich beim Fest

Neu-Isenburg - Bühne frei für Musik, Zeitzeugengespräche, Kinderspiele, Tanz und mehr: Das Rahmenprogramm fürs dreitägige Stadtteilfest in Zeppelinheim lässt mal wieder so gut wie keine Wünsche offen.

Diesmal steht dabei ein Jubiläum im Fokus: Seit genau 40 Jahren gehört die vor 80 Jahren gegründete Luftschiffersiedlung nun zu Neu-Isenburg. Im Januar 1934 fielen die ersten Bäume westlich der neuen Autobahn Frankfurt-Mannheim, ab November 1934 wurde der Luftschiffhafen angelegt. Als Wohnort für das Personal wurde von 1936 an mit dem Bau einer eigenständigen Siedlung östlich der Autobahn begonnen. All das ist im Stadtarchiv nachzulesen; ebenso wie die Tatsache, dass der heutige Stadtteil Zeppelinheim, der am 31. Dezember 1937 gegründet worden war, erst mit der Gebietsreform vom 1. Januar 1977 nach Neu-Isenburg eingemeindet wurde. Um die Gemeinde hatten damals übrigens auch Frankfurt und Mörfelden gebuhlt – doch unterzeichnet wurde der Eingemeindungsvertrag der Gemeinde Zeppelinheim schließlich mit Neu-Isenburg.

40 Jahre ist das nun her, und das Jubiläum des Zusammenschlusses will die Stadt am kommenden Freitag, 16. Juni, ab 18 Uhr vor dem offiziellen Start des Stadtteilfests feiern – und zwar mit einem Empfang im Bürgerhaus Zeppelinheim. Dazu lädt der Magistrat alle Zeppelinheimer genauso wie interessierte Bürger aus der Kernstadt ein. Mit einer kleinen Runde von Zeitzeugen wollen Bürgermeister Herbert Hunkel und Ortsvorsteher Sebastian Stern an die Diskussionen rund um die Eingliederung erinnern und gleichzeitig die vergangenen gemeinsamen 40 Jahre Revue passieren lassen.

Dazu dokumentiert eine kleine Slideshow Zeitungsberichte mit wichtigen Stationen der Entwicklung. Außerdem hat die Stadt alle Bürger, die bereits seit mindestens 40 Jahren in Zeppelinheim leben, besonders eingeladen. Sie sollen auf die Bühne gebeten werden und ein kleines Geschenk für ihre Treue erhalten. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Berry Blue Trio – und stimmt dabei gleichzeitig auf das Stadtteilfest ein. „Zeppelinheim und die Kernstadt sind in sehr positiver Weise zusammengewachsen, das wollen wir würdigen“, stimmen Bürgermeister und Ortsvorsteher überein.

Bilder: Tag der offenen Tür im DLB

Ansonsten ist der Platz vor dem Bürgerhaus am kommenden Wochenende von Freitag, 16., bis Sonntag, 18. Juni, wieder Schauplatz des Stadtteilfests. Drei Tage lang bietet die Sause gute Gründe für einen Ausflug nach Zeppelinheim: Grillbratwürste, Kaffee und Kuchen stärken für den Heimweg in die Kernstadt, Kinderspiele auf der Wiese, Stände, vor allem aber Musik, Tanz und Unterhaltung stehen auf dem Programm. Bürgermeister Herbert Hunkel eröffnet am Freitagabend um 20 Uhr offiziell das Fest. Anschließend legt „DJ Tequila“ Ohrwürmer der 80er und 90er auf.

Am Samstag ab 15 Uhr startet der Familiennachmittag mit Mitmachaktionen im Pfarrgarten. Die Dinobahn dreht ihre Runden zugunsten des Frankfurter Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder“. Zirkusluft können die Kids bei diversen Aktionen des Kinderzirkus Wannabe schnuppern, der mit Pony & Co. zu Besuch sein wird. Tanz- und Musikdarbietungen der Kita sowie der Selma-Lagerlöf-Schule stehen ab 15 Uhr auf dem Programm. Auf der Bühne geht es ab 16 Uhr mit Ole Kleinfelder weiter. Der Singer und Songwriter spielt Stücke aus dem Acoustik-Pop-Bereich, darunter auch eigene Kompositionen. Ab 19.30 Uhr wechselt die Musikrichtung mit der Band The 5 Strangers in Richtung Rock ‘n’ Roll und Oldies.

Am Sonntagmorgen beginnt um 11 Uhr der traditionelle Frühschoppen mit dem Original Mühlbachtaler-Trio. Dem Frühschoppen geht um 10 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst voraus. (hov)

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