Zufriedene Gesichter beim Weinfest

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Beim Weinfest kann noch heute und morgen gefeiert werden.

Neu-Isenburg ‐ „Was könnte man den machen, dass da unten auf dem Platz wieder etwas mehr Ordnung herrscht“, fragte Thomas Leber einst Dieter Stark. Von Leo F. Postl

„Macht doch mal ein Fest, beispielsweise ein Weinfest“, riet Stark dem Leiter des Kulturbüros. „Ein Weinfest hier bei uns, wo doch weit und breit kein Wein angebaut wird. Das geht doch nie?“, zweifelte Leber. Doch er ließ sich überzeugen. Dies war vor knapp 20 Jahren die „Geburtsstunde des Weinfestes, das seitdem an zehn Tage im August stattfindet und sich großer Beliebtheit erfreut.

„Heute sieht das freilich alles ganz ordentlich aus, aber damals ging es auf dem Rosenauplatz ganz schön wild zu“, erinnert sich Dieter Stark, der selbst mit seiner Frau Gabi einen Stand auf dem Weinfest betreibt. Heute kann sich Neu-Isenburg rühmen, die erste Kommune im Kreis Offenbach mit einem Weinfest gewesen zu sein.

Impressionen vom Weinfest

Weinfest auf dem Rosenauplatz

„Es würde wirklich was fehlen, wenn es das Weinfest nicht gäbe“, meinte die Damengruppe der Kümmler. Auch für das „Jungvolk“ um Bettina Busch, die eigens aus Schmitten nach Neu-Isenburg gekommen ist, um sich hier mit ihren Studienkolleginnen aus der Hugenottenstadt zu treffen, ist das Weinfest nicht nur ein geselliger Treffpunkt. „Man kann an einem Ort viele Weine probieren und bleibt dann bei einem Favoriten hängen“, meint die Lehramtsanwärterin.

Und auch die Standbetreiber zeigen sich zufrieden. Das Weinfest ist noch heute und morgen ab 17 Uhr geöffnet.

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