Keine Verletzten

Missglücktes Chemie-Experiment in Nidderau löst Großeinsatz an Schule aus

Großlage für die Feuerwehren Nidderau und Hanau: An der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau ist Gas in einem Chemie-Raum ausgetreten.  Mehrere Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge parken vor der Schule im Main-Kinzig-Kreis.
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Großlage für die Feuerwehren Nidderau und Hanau: An der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau ist Gas in einem Chemie-Raum ausgetreten.

Alarm an der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau (Main-Kinzig-Kreis): In einem Chemie-Raum tritt Gas aus. Die Feuerwehr kann die Ursache rasch ausmachen.

Nidderau – Am Montagvormittag (13.09.2021) schreckte der Hausalarm die Schüler in der Bertha-von-Stuttner-Schule in Nidderau (Mainz-Kinzig-Kreis) auf – und löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Grund dafür war wohl ein missglücktes Experiment im Chemie-Unterricht.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei trat in einem der Chemie-Räume Gas aus der nicht ordnungsgemäß verschlossenen Leitung eines Propangasbrenners aus, der Teil eines Experiments gewesen sei. Dadurch reicherte sich das Gas in einer solchen Konzentration im Raum an, dass der Alarm ausgelöst wurde, so die Polizei.

Großeinsatz in Nidderau (Main-Kinzig-Kreis): Feuerwehr kommt mit Gefahrgut-Spezialfahrzeug

Gegen 10.30 Uhr erhielt die Leitstelle dann die Meldung über den Gasaustritt an der Gesamtschule. „Da die Lage zunächst unklar war, wurde routinemäßig Großalarm ausgelöst“, berichtete ein Sprecher vom Polizeipräsidium Südosthessen in Offenbach auf Nachfrage.

Mehrere Streifen-, Notarzt- und Rettungswagen, zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren Nidderau und aus Hanau, die mit einem Mess- und einem Gefahrgut-Spezialfahrzeug ausrückte, fuhren zur Schule. Das betroffene Gebäude sei beim Eintreffen der Retter bereits evakuiert gewesen, so der Polizeisprecher weiter.

Feuerwehr-Einsatz in Nidderau: Keine Verletzten, Unterricht kann weitergehen

Bei dem Gasaustritt wurde keiner der Schüler verletzt. Es habe auch zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr für die Schüler bestanden, betonte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums in Offenbach.

Die Spezialisten der Feuerwehr untersuchten den Chemie-Raum daraufhin, sicherten den Gasbrenner und lüfteten durch. Die Einsatzkräfte nahmen zudem Messungen vor – und gaben anschließend Entwarnung. Schüler und Lehrkräfte konnten danach in das Gebäude zurückkehren. Der Einsatz sei nach 45 Minuten beendet gewesen, so der Polizeisprecher.

Im Juli musste die Feuerwehr ebenfalls mehrere Häuser wegen eines Gaslecks in Babenhausen evakuieren. (judo)

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