1200 Liter Löschwasser im neuen Fahrzeug

Obertshausener Bürgermeister Friedrich übergibt Schlüssel für Feuerwehrauto an Stadtbrandinspektor Aissa

Die Schlüssel für das neue Fahrzeug übergibt Bürgermeister Manuel Friedrich (von links) an Stadtbrandinspektor Leith Aissa, dessen Stellvertreter Andy Glaw und Hausens Vize-Wehrführer Dennis Schauck.
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Die Schlüssel für das neue Fahrzeug übergibt Bürgermeister Manuel Friedrich (von links) an Stadtbrandinspektor Leith Aissa, dessen Stellvertreter Andy Glaw und Hausens Vize-Wehrführer Dennis Schauck.

Auf diesen Termin sollen sich die Mitglieder des Magistrats genauso gefreut haben wie die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Obertshausen, heißt es. Bürgermeister Manuel Friedrich konnte jetzt die Schlüssel für das neue Löschgruppenfahrzeug (LF 10 KatS) übergeben. Mit diesem Katastrophenschutzfahrzeug sei die Wehr gut vorbereitet und außerdem auf dem aktuellen Stand der Technik und der Ausrüstung.

Obertshausen – „Das Fahrzeug entstand aus der zehnten Beschaffungsaktion des Landes Hessen und ist auf einem MAN-Allradfahrgestell mit einer Motorisierung der Euro-6-Norm aufgebaut“, erläutert Stadtbrandinspektor Leith Aissa. Als Besonderheiten des Fahrzeugs nennt er den Löschwasserbehälter mit 1 200 Litern Wasser und den Behälter mit 120 Litern Schaummittel. „Auf dem Vorgängerfahrzeug HLF 16/12 waren dafür nur Kanister vorhanden“, sagt Leith Aissa.

Zu weiteren neuen Details zählen unter anderem die LED-Umfeldbeleuchtung, die LED-Heckabsicherung sowie eine Rückfahrkamera, hydraulische Rettungsgeräte zur technischen Hilfeleistung und natürlich die Ausrüstung und Geräte zur Brandbekämpfung.

Ausrüstung dem Bedarf angepasst

Die Wehr hatte sich zuvor intensiv mit der Ausrüstung befasst und so die Ausstattung des Katastrophenschutzfahrzeugs entsprechend der individuellen Bedürfnisse der Mannschaft beim Einsatz angepasst. „Das neue Fahrzeug macht einen guten Eindruck, nicht nur von außen, es steckt auch viel drin“, betont stellvertretender Stadtbrandinspektor Andy Glaw. Damit im Einsatz alles reibungslos verläuft, seien die Mitglieder der Einsatzabteilung in den vergangenen Wochen bereits auf dem neuen Fahrzeug eingewiesen worden, ergänzt Leith Aissa.

Den Fahrzeug-Segen spendete Pfarrer Christoph Schneider von der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Josef. Er drückte damit den Wunsch aus, dass alles gut gehen solle mit dem Fahrzeug, und dass auch die, die es nutzen, stets gesund vom Einsatz zurückkommen.

Zählt zum Fuhrpark des Katastrophenschutzes

„Mit dem neuen Fahrzeug sind die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden gut ausgerüstet für den Einsatz, auch wenn es natürlich immer die bessere Nachricht ist, wenn keine Einsätze sind“, sagt Friedrich. Das neue LF wurde vom Land stark gefördert und zählt zum Fuhrpark des Katastrophenschutzes. (clb)

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