80 Bürger nennen ihre Wünsche

Standorte für neue Sitzbänke und Abfallbehälter in Obertshausen stehen fest

Auch bereits vorhandene Standorte will Bürgermeister Manuel Friedrich auf den Prüfstand stellen.
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Auch bereits vorhandene Standorte will Bürgermeister Manuel Friedrich auf den Prüfstand stellen.

Ein positives Fazit zieht Obertshausens Bürgermeister Manuel Friedrich für die Beteiligung bei der ersten Mitmachaktion. Unter dem Titel „Deine Meinung“ hatte die Verwaltung die Bürger nach möglichen Stadtorten für neue Sitzgelegenheiten und Mülleimer im Stadtgebiet gefragt. Rund 80 Einsendungen mit Wunsch-Plätzen für Abfallbehälter oder Parkbänke hatten das Rathaus bis zum Ende der Befragung im August erreicht. Über die zahlreichen Rückmeldungen freut sich der Rathauschef. „Solche Entscheidungen betreffen die ganze Stadt und so setze ich dabei auch auf die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Friedrich. Zumal gerade das Thema Müll in Form von Beschwerden regelmäßig die Verwaltung erreicht.

Obertshausen – Insgesamt 20 Mülleimer und acht neue Bänke waren der Stadt zuvor gespendet worden. Die Sitzgelegenheiten sollen künftig, beispielsweise auf dem Weg zum Einkaufen, zum Ausruhen einladen. Montiert werden diese etwa auf dem Friedhof Rembrücker Weg, an der Otto-Wels-Straße oder am Rodau-Feldweg. Neben allen Bänken soll zusätzlich ein Abfalleimer angebracht werden.

Mit den 20 zusätzlichen Abfalleimern soll zudem das Problem der Vermüllung im öffentlichen Raum verbessert werden. „Wir wollen ein Zeichen für mehr Sauberkeit und Umweltschutz setzen“, betont Friedrich. Zusätzliche Behälter bringt das Bauhof-Team unter anderem an der Kreuzung Beethoven- / Ecke Schulstraße, an der Berliner Straße, beim Waldpark oder am Bolzplatz an der Rodaustraße an. Doch allein die Behälter, von denen es derzeit rund 320 im gesamten Stadtgebiet gibt – reichen freilich nicht. Sie müssen von den Bürgern auch genutzt werden, so der Appell aus dem Rathaus.

Neben den Plätze für neue, habe man sich zudem auch Gedanken über jene Orte gemacht, an denen bereits Eimer und Parkbänke stehen, informiert Friedrich. So sollen versteckt gelegene oder kaum genutzte Mülleimer an stark frequentierte Wege, Straßen oder Plätze versetzt werden. Gleiches gelte für die Parkbänke. So werden etwa die bestehenden Sitzplätze an der Heusenstammer Straße und an der Wilhelmstraße gegenüber dem Jugendzentrum versetzt.

Die von Obertshausenern vorgeschlagenen Plätze habe die Stadtverwaltung bereits geprüft. Die Ergebnisse haben die Mitarbeiter in einer Liste festgehalten. Nicht alle Wünsche könnten jedoch erfüllt werden, erläutert Erster Stadtrat Michael Möser. „Einige Nennungen liegen auch nicht in unserem Gemarkungsgebiet“, ergänzt er. Als Beispiel nennt er etwa das Gebiet nahe der Gaststätte „Zur Kreuzung“, das zu Rodgau gehört oder auch das Waldstück hinter der Bieberer Straße, für das Offenbach zuständig ist.

„Auch Standorte, die in einer ersten Runde noch nicht mitberücksichtigt werden können, bleiben auf der Liste stehen – sie werden zu einem späteren Zeitpunkt erneut betrachtet“, verspricht Möser. Zudem könnten Anwohner auch weiterhin gewünschte Standorte melden. „Wir freuen uns immer über Hinweise aus der Bevölkerung“, ergänzt Friedrich.  (thh)

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