Kreis Offenbach investiert 850.000 Euro

Bauarbeiten an der neuen Rettungswache starten

+
Die Vorarbeiten für das Fundament der neuen Rettungswache an der Badstraße haben bereits begonnen.

Obertshausen – Die Arbeiten zum Bau der neuen Rettungswache des Kreises Offenbach an der Badstraße haben begonnen. Derzeit ist das beauftragte Unternehmen mit ersten Gründungsarbeiten beschäftigt, teilt die Kreisverwaltung mit.

Nach dem Bau des neuen Stützpunktes sollen die aktuell noch auf dem Firmengelände der Maingau Energie GmbH stationierten zwei Rettungswagen samt Besatzungen bereits im Jahresverlauf in das neue Gebäude ziehen (wir berichteten). Das Gelände trägt seit der Umbenennung durch die Stadtverordnetenversammlung im Dezember die Adresse „An der Rettungswache 1“.

Geplant hat der Kreis ein L-förmiges Gebäude in Holzständerbauweise – Kostenpunkt: 850.000 Euro. Darin finden auf 410 Quadratmetern neben der Fahrzeughalle unter anderem auch ein Sauerstofflager, Umkleiden und Duschen für die Besatzungen des Rettungsfahrzeugs sowie ein Desinfektionsraum Platz. Den bis zu sechs Mitarbeitern werden darüber hinaus Aufenthalts- und Ruheräume zur Verfügung stehen. Da der neue Standort auch als Lehrrettungswache ausgelegt ist, wird zusätzlich ein Schulungsraum eingerichtet.

„Die neue Rettungswache bietet nicht nur mehr Platz für unsere Einsatzkräfte und ihre Ausrüstung, sondern auch viele weitere Vorteile“, erläutert Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann, gleichzeitig Betriebsleiter des Eigenbetriebs Rettungsdienst. So seien die Retter von dort aus weiterhin schnell in der Stadtmitte und verfügten gleichzeitig über eine bessere Anbindung an die Bundesstraße B448 sowie an die A3, betont er. Die Rettungswache in Obertshausen, die auch für Heusenstamm und Mühlheim-Lämmerspiel zuständig ist, verzeichne, im Jahr rund 4200 Einsätze, fügt Landrat Oliver Quilling an.

Feuerwehr Obertshausen feiert Burgfest: Bilder

Auch bei der Stadt sei man glücklich, die Wache weiterhin in der Stadt zu haben, ergänzt Obersthausens Erster Stadtrat Michael Möser. So sei für die Bürger im Notfall eine schnelle Versorgung gesichert. (thh)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare