In der Kinderzone können die Kleinen auf die Eltern waren

Blutspendetermine: Schöner Warten

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Aus langweiligen Tontöpfen werden in der Kinderzone bunte und fröhliche Hingucker, während die Eltern mit ihrer Blutspende Gutes tun.

Obertshausen - Stünden nicht die cremefarbenen Kleinlaster mit einem fetten roten Kreuz auf jeder Seitenwand vor der Glasfront des Bürgerhauses, der Erstspender könnte glauben, bei den Ferienspielen gestrandet zu sein!

Gleich neben dem Eingang steht der Besucher in der „Kinderzone“, der Kinderbetreuung des Jugendrotkreuzes, die während der Blutspendetermine dort eingerichtet ist. Das Areal ist mit ein paar Tischen von der Trennwand zum Kleinkunstsaal abgegrenzt - und der ideale Ort für den Nachwuchs, während Mami oder Papi für den Aderlass anstehen. In den Spitzenzeiten kann das Warten schon mal eine Dreiviertelstunde dauern. Das kann für Kinder ganz schön langweilig werden. Das Jugendrotkreuz (JRK) Hausen hat darum ein Angebot für Mädchen und Jungen mit spendefreudigen Eltern eingerichtet. Nathalie Finger und Lukas Fröhlich laden sie ein, Blumentöpfe mit Pinsel und Farbe oder in Serviettentechnik nach eigenem Geschmack zu gestalten. Und weil leere Töpfe doof sind, erklärt Natalie, kommt auch was rein: Blumenerde und ein Rad aus gepressten Samen von Cherrytomaten, Erdbeeren oder Chili. Die Stammgäste selbst haben die Einrichtung „Kinderzone“ getauft, erzählt die JRK-Ortsleiterin.

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Ihr Stellvertreter setzt noch das Maskottchen auf den Tisch, einen Pandabären im olivgrünen T-Shirt der Jugendorganisation. Für die sechsjährige Lara gibt’s einen Stempel ins Besuchsheft, das wie ein Blutspendeausweis aussieht. Das JRK sucht noch Kinder- und Jugendliche sowie Betreuer für ihre Treffen in der Dreieichstraße 10. Schüler ab sechs Jahre kommen dienstags um 17 Uhr, Teenager ab 13 Jahren mittwochs ab 17.30 Uhr.

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M.

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