„Zügellose Verdichtung ist nicht zielführend“

„Bürger“ fordern kontrollierte Bebauung in Obertshausen

Marianne Strasser tritt für die BfO an.
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Marianne Strasser tritt für die BfO an.

Fröbelschule, Ymos und Co.: Rund um das Thema Stadtentwicklung haben die Bürger für Obertshausen (BfO) zum Auftakt ihres Wahlkampfes per Videokonferenz mit interessierten Obertshausenern diskutiert. „Uns war es wichtig zu veranschaulichen, dass eine zügellose Verdichtung nicht zielführend ist“, betont BfO-Kandidatin Marianne Strasser.

Obertshausen - Die „Büger“ wollten sich stattdessen für eine positive Stadtentwicklung einsetzen. Die politischen Mitbewerber, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schulz, wollten stattdessen neue Wohngebiete auf den Geländen von Ymos, Picard und Karl Mayer. „Dadurch entsteht jedoch kein bezahlbarer Wohnraum, sondern Projektentwickler und Immobilienhaie verdienen ihr Geld“, befürchtet Schulz.

Aus Sicht der BfO gelte es daher, mit Bebauungsplänen „eine vernünftige und kontrollierte Wohnbebauung und Infrastruktur sichern“. Nichtsdestotrotz fordere man weiterhin bezahlbaren Wohnraum und Konzepte gegen Verkehrslärm. Einen Mitschnitt der Online-Diskussion können sich Interessierte auch nachträglich bei Facebook, Instagram oder auf buerger-fuer-obertshausen.de ansehen.

Ebenso gibt es dort in loser Folge Videos zum bereits aus dem Bürgermeisterwahlkampf im vergangenen jahr bekannten Format der „blauen Bank“. In der ersten Folger beschäftigen die BfO sich mit der Pflege des Beethovenparks. „So schön der Beethovenpark ist und so gut die Idee war, hier viel Geld zu investieren, so sind einige Stellen im Park nun renovierungsbedürftig“, sagt Schulz. Zudem sei der Weg zur Toilette nicht behindertengerecht und jener Teil, auf dem die Spielgeräte stehen, stehe bei Regen unter Wasser.

Die nächste Ausgabe der blauen Bank ist für Freitag, den 22. Januar geplant. Thema diesmal: das neugebaute Familienzentrum.  (thh)

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