Berliner-  und  Von-Stauffenberg-Straße

Enger Kurvenradius: Bürger fordern Verbesserung der Verkehrsführung

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Ein Findling hinten und Grünfläche samt Baum vorne – das Abbiegen von der Berliner- in die Von Stauffenberg-Straße ist vor allem für Lkw-Fahrer mit ihren Sattelzügen eine Herausforderung.

Obertshausen - Nur mit Mühe um die Kurve: Schon lange häufen sich die Beschwerden der Anwohner über die schwierige Verkehrssituation an der Kreuzung Berliner und Von-Stauffenberg-Straße. Die Bürger für Obertshausen wollen nun Möglichkeiten für eine Verbesserung prüfen. Von Thomas Holzamer 

Ein enger Kurvenradius, ein großer Findling auf dem Bürgersteig und ein Grünstreifen samt Baum auf der gegenüberliegenden Straßenseite – wer im Stadtteil Obertshausen aus der Berliner Straße kommend nach rechts in die Von-Stauffenberg-Straße will, hat nicht viel Platz. Das gilt vor allem dann, wenn er am Steuer eines Sattelzuges sitzt. Denn die Kreuzung stellt vor allem ein Nadelöhr für Lkw dar, die vom Be- und Entladen von einem der Unternehmen im angrenzenden Gewerbegebiet kommen. Nicht selten müssen die Brummifahrer an im Kreuzungsbereich rangieren, da die gegenüberliegende Grünfläche samt Baum den Weg blockiert.

Zumal der Findling, der direkt an der Straßenecke positioniert ist und Fußgänger schützen soll, verhindert, dass Sattelzüge die Kurve weiter innen nehmen könnten. Und selbst Pkw kommen beim Abbiegen an der engen Kreuzung fast zwangsläufig auf die Gegenfahrbahn. Nachdem es in der Vergangenheit bereits Beschwerden seitens der Anwohner gegeben hatte, haben nun die Bürger für Obertshausen (BfO) einen erneuten Vorstoß unternommen, die nach ihrer Ansicht kritische Verkehrssituation, nach Möglichkeit zu entschärfen.

So möchte die Fraktion in einem Antrag für die morgige Stadtverordnetenversammlung den Magistrat beauftragen, zu prüfen, ob und wie die Verkehrsführung im Kreuzungsbereich verbessert werden könne. „Die Umgestaltung vor Jahren führt immer wieder zu kritischen Situationen“, stellen die „Bürger“ in ihrem Antrag fest und wollen dies nun ändern. Die Idee des Antrags sei ja keine neue, erläuterte BfO-Fraktionsvorsitzender Rudolf Schulz den Mitgliedern des Umwelt-, Verkehrs- und Bauausschusses in deren jüngster Sitzung. Bisherige Vorstöße, die Verkehrssituation zu verbessern, waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt.

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Das könnte sich nun ändern. So empfehlen die Ausschussmitglieder ihren Parlamentskollegen dem Antrag zuzustimmen. „Die Frage ist, muss der Lkw da durch“, hatte zuvor CDU-Fraktionsmitglied Manfred Schmutzer festgestellt und gleichzeitig die Frage nach Ausweichmöglichkeiten aufgeworfen. Ein Ersatz an dieser Stelle könne wenn überhaupt nur die Beethovenstraße sein, war sich Matthias Krug (FDP) sicher. Doch auch dort wäre die Verkehrssituation alles andere als ideal.

Und dass die Durchfahrt auch für den Lastverkehr ermöglicht werden müsse, stehe schon allein wegen des Gewerbegebiets außer Frage, erläuterte Schulz. Eine Möglichkeit, das Abbiegen in dieser Setelle zu erleichtern, könnte etwa die Verkleinerung der Grünfläche sein.

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