„Schön zu sehen, was daraus geworden ist“

Bürger für Obertshausen besuchen das Familienzentrum an der Vogelsbergstraße

Nicole Luque (2.v. links) zeigte Vertretern der BfO um Laura Schulz (rechts) das Familienzentrum.
+
Nicole Luque (2.v. links) zeigte Vertretern der BfO um Laura Schulz (rechts) das Familienzentrum.

Um das neue Familienzentrum an der Vogelsbergstraße kennenzulernen, ließen sich Mitglieder der „Bürger für Obertshausen“ (BfO) von Nicole Luque, Vorsitzende der Tausendfüßler, durch Abteilungen des Hauses führen. Sie zählt zu den Initiatorinnen der Einrichtung, in der der Familienverein im Erdgeschoss eine Kinderkrippe mit drei Gruppen unterhält.

Obertshausen - Die Räume sollen nun „so gut wie möglich mit verschiedenen Angeboten ausgelastet werden“, sagt Luque. Derzeit sind mehrere Projekte, wie das Repair Café geplant. Weitere Ideen seien willkommen, damit sich in dem Treffpunkt Generationen begegnen können. Neben dem U3-Konzept und der Verwaltung der Tausendfüßler residieren bereits Mensa und Betreuung der Sonnentauschule, die Seniorenhilfe Obertshausen, der Sozialverband VdK und ein sozialpsychatrischer Beratungsdienst unter einem Dach. Der Familienverein hat zudem auch weiterhin einen Standort an der Seligenstädter Straße. „Corona wirft uns um zehn Jahre zurück“, bemerkt Luque. „Wir fangen jetzt bei Null an.“

Vor allem der Bewegungsraum, in dem sich Mütter mit Babys und Krabbelkindern treffen, beeindruckte die Besucher. Der Saal eigne sich auch für das Eltern-Kind-Café oder den Stillkreis. Der Kindergarten biete theoretisch bis zu 36 Mädchen und Jungen Platz, derzeit fehle aber noch Personal für drei Vollzeitstellen. So können mehrere Plätze derzeit nicht besetzt werden. Die Anlage erhalte noch eine Holzhütte für Geräte auf dem Freigelände. Auf dem Dach sollen zudem Fotovoltaik-Elemente installiert werden.

„Wir haben viele Anträge für die Gestaltung des Zentrums geschrieben“, blickt BfO-Fraktionsvorsitzende Laura Schulz bei dem Besuch zurück. „Schön zu sehen, was daraus geworden ist.“ Das „offene Wohnzimmer“ am Eingang soll zudem in Zukunft auch für Versammlungen, Theateraufführungen, interkulturelle Tänze und Koch-Veranstaltungen oder Kindergeburtstage nutzbar sein. (Michael Prochnow)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare