BSG Obertshausen

„Bürger suchen Gemeinschaft“

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Edith Hofmann (rechts) mit Jubilaren der Behindertensport-Gemeinschaft.

Obertshausen - 1964 war der geburtenstärkste Jahrgang. Die Behindertensport-Gemeinschaft BSG könne ihren 50. Geburtstag also mit vielen Menschen feiern, schlug Bürgermeister Bernd Roth vor. Von Michael Prochnow 

Der Neujahrsempfang des Vereins belege, „Bürger suchen die Gemeinschaft, wollen zusammen Sport treiben, einem Hobby nachgehen“. Bei der BSG habe das eine sehr positive Nebenwirkung – die Teilnahme an Gymnastik- und Herzsportkursen fördere die Gesundheit.

Vorsitzende Edith Hofmann dankte gestern Mittag im Gegenzug der Stadt für die gute Zusammenarbeit, für die Nutzung von Sporthalle, Schwimmbad, Rathaus-Foyer und dem Kleinkunstsaal, wo sich rund 100 Mitglieder und Gäste eingefunden hatten. „Finanzielle und organisatorische Hilfe wird uns jederzeit gewährt“, würdigte Übungsleiterin Hofmann das Entgegenkommen der Kommune. Sie verlieh dem Treffen mit ihrer freundlichen Art eine familiäre und lockere Atmosphäre. Die Ehrenvorsitzende des Bezirksvorstands, Helga Grunert, brachte Grüße der Dachorganisation, auch Reinhold Beck vom Sportkreis gratulierte der Jubilarin.

Währen die BSG Menschen sportlich fördere, betreue sie der VdK auf der sozialen Ebene, verglich Werner Friedrich, Vorsitzender des örtlichen Sozialverbands. Beide Vereine seien gut verbunden, „künftig können wir vielleicht gemeinsame Angebote veranstalten“, regte er an.

Zahlreiche Jubilare

Edith Hofmann rief anschließend Jubilare auf. Zehn Jahre im Verein sind Peter Bender, Renate Bierbach, Irmgard Dürr, Evelin Glöde, Rainer Herrtwich, Rita Holm, Monika Jonas, Dieter Kästner, Erich Kratz, Ingrid Kugler, Inge Masik, Heinke Rössler, Otmar Sattler, Rita Straße und Boris Stytchinski. Seit zwei Jahrzehnten dabei sind Hans-Jürgen Westbrock und Erich Ott, seit einem Vierteljahrhundert Heinz Vötsch, seit 30 Jahren Andreas Esser, seit 35 Jahren Maria Herr und seit 40 Jahren Renate Sand.

Die Sitzballer, würdigte Edith Hofmann die sportlichen Erfolge, haben die Hessische Meisterschaft errungen: Peter Bender, Patrick und Valvin Reimers, Karl-Heinz Reeg, Marcus Schenk, Heinz Vötsch und Michal Winkler. Den gleichen Titel trägt die Kegel-Mannschaft mit Xaver Detzer, der auch Deutscher Vizemeister ist, Oliver Emmert, Walter Hegen, Peter Kilian, Gerhard Lisowski, der die Sportplakette des Landes erhielt, Georg Vittur, der Deutscher Meister wurde, Peter Wagner und Horst Zelenka.

Dank galt auch den Übungsleitern Sandra Eckhardt, Carmen Hösbacher, Jennifer Marx, Brigitte Nessel, Jürgen Ochmann, Karl-Heinz Reeg und Heike Rode, auch die Vorsitzende zählt zu dieser Gruppe. Sie stellte zudem die Abteilungsleiter und Vorstandsmitglieder vor und lobte die „stillen Helfer im Hintergrund“. Susanne Weil begleitete die Feier mit Cohens „Halleluja“, Balladen von Helene Fischer und Udo Jürgens sowie Melodien zum Schunkeln und Erinnern. Nahrhaftes und Kaffee mit Kuchen förderten die Geselligkeit bis in den Nachmittag hinein.

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