Dreimal gegen die selbe Wand

Obertshausen - (kho) Gleich dreimal ist ein Autofahrer am späten Freitagabend gegen die selbe Lärmschutzmauer in der Donauschwabenstraße gefahren.

Nach Angaben von Polizeisprecher Ingbert Zacharias war gegen 23 Uhr dort ein schwarzer Mercedes unterwegs, dessen Fahrer im Bereich des Hauses Nummer 28 zunächst in eine Tiefgarage fahren wollte, dann aber erst einmal und nach kurzem Vorfahren ein zweites Mal rückwärts in den Lärmschutz krachte. „Anschließend sauste der Wagen in Richtung Neckarstraße davon“, so Zacharias. „Doch nicht genug damit: Kurz vor Mitternacht erschien der dunkle Kombi erneut im Bereich des genannten Hauses auf der Donauschwabenstraße. Nun wollte der Autofahrer in einen Carport fahren, schaffte es allerdings nicht und knallte beim Rückwärtsfahren ein drittes Mal in besagte Mauer“.

Auch nach diesem Crash sei der Verursacher in Richtung Neckarstraße verschwunden, aber in der Pestalozzistraße von einer alarmierten Funkstreife aufgehalten worden. „Als Hinweis auf die mögliche Ursache der Karambolagen schlug den Beamten eine heftige Alkoholfahne aus dem Mund des 35-jährigen Mercedes-Lenkers entgegen“, erläuterte der Polizeisprecher. „Auf dem Beifahrersitz fanden die Ordnungshüter eine dazu passende Flasche Wodka“.

Zu den auf der Wache ermittelten 1,4 Promille komme noch erschwerend hinzu, dass der Obertshäuser kurz zuvor wegen eines Fahrverbots für einen Monat die „Pappe“ abgegeben habe und somit ohne Führerschein unterwegs gewesen sei. Am Auto entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von 5000 Euro; an der Lärmschutzwand ein Schaden von 100 Euro.

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