Sportlerehrung in Obertshausen

Ehre und Botschaft für Sportler

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Obertshausener sahnen sportlich ab. Nicht nur für Obertshausener Vereine.

Obertshausen - „Lieber einmal ein volles Haus als zweimal ein halbvolles“, erklärte Bürgermeister Bernd Roth die neue alte Version der Sportlerehrung.

Danach trafen sich sowohl erwachsene als auch jugendliche Aktive, die im vergangenen Jahr sportliche Erfolge in der Region, auf Landes- oder Bundesebene oder gar auf europäischem Parkett errungen haben. Ihre Zahl sank von 380 auf 319 Meldungen – ein weiterer Grund, wieder nur einmal, aber gemeinsam zu feiern. Der Rathauschef und Stadtverordnetenvorsteherin Heide Heß überreichten vier Goldmedaillen, 29 silberne und 55 bronzene, dazu 230 Plaketten, fast die Hälfte davon an Schüler, und 31 Anstecknadeln.

113 Vereine beherberge die Stadt, bemühte Roth die Statistik, davon 26 Sportvereine mit insgesamt 5 272 aktiven Mitgliedern, „eine tolle Zahl“. 2013 wurden sie mit 158 760 Euro bezuschusst, zusätzlich gab die Stadt 9000 Euro für Sportgeräte und Ausstattung aus. „Die Vorstände werden hoffen, dass wir sie auch in Zukunft so unterstützen können“, wähnte er.

„Auch Obertshausen hat ein dickes Minus im städtischen Haushalt und wir brauchen einen genehmigten Haushalt“, erläuterte der Bürgermeister. Die Kommunalaufsicht verlange mit strengeren Auflagen, auch die sogenannten freiwilligen Leistungen zu beschränken. „Es wird nicht einfacher“, meinte Roth, „wir müssen uns erklären, wenn wir Vereinen eine kostenfreie Hallennutzung gewähren und solche mit eigenen Anlagen unterstützen.“ Er bat um „Verständnis, wenn’s Änderungen gibt“, hoffe aber, dass sich die Kommune auch in Zukunft eine Sportlerehrung noch leisten kann und „mein Nachfolger das so sieht wie ich“.

319 Auszeichnungen für Sportler

In der ersten Ehrungsgruppe erhielt Claudio Li Fonti vom Frankfurter Kendo-Verein Katana „Gold“ für einen ersten Platz beim internationalen Kojka Cup in Belgien. „Silber“ ging an den Kegler Georg Vittur von der Behinderten-Sportgemeinschaft (BSG), Thomas Flohrer und Horst Wittig vom 1. Karate Dojo sowie Elisabeth Wisniewski von der Leichtathletik-Gemeinschaft Rodgau.

Die Bronzemedaille erhielten die Schützen Maximilian Peter und Nico Deck von St. Hubertus Klein-Welzheim, Bernd Fischer vom Radsportverein Rheindürkheim sowie Gina Röder und Hagen Oftring vom Unterwassersport-Club Obertshausen, Uwe Brell vom Radsportverein Sossenheim, Sascha Janz, Michael Väth, Alexander Kerl, William Luh und Roger Herold vom 1. Karate Dojo, die Kegler Gerhard Lisowski, Walter Hegen, Oliver Emmert, Peter Kilian, Peter Wagner und Horst Zelenka sowie Xaver Detzer. Ferner die Sitzballer Michal Winkler, Heinz Kvötsch, Karl-Heinz Reeg, Marcus Schenk, Peter Bender, Patrick und Calvin Reimers von der BSG.

Plaketten gingen an Alessandro Deck, Florian und Christoph Peter (St. Hubertus Klein-Welzheim), Regina Metzker, Carina Müller, Sandra Marx sowie Mathias Biste, Kerstin Müller, Constanze Schwab-Winter und Simone Pionke vom Verein für Schutz- und Gebrauchshunde, Giovanni Li Fonti (1. Sprendlinger Judoverein), die Badminton-Spieler Stefanie Kuhn-Baumgartl und Dieter Baumgartl (Turngemeinde Dietesheim).

Eine Plakette tragen nun auch Frank Kschwartz, Peter Müller, Gerd Göhler, Andreas Schrader, Franz Bogner und Jürgen Deuerling, Wolfgang Winter, Frank Richter, Uwe Bartl, Heinrich Bernhardt, Siegfried Forberg und Jürgen Jayme, Martin Trageser, Stefan Metzler, Heinz Ochs, Thomas Grolig, Tasso Scheller, Andreas Born und Karl Weber, Sabine Adams, Claudia Wißmann, Nicole Rößner, Sigrid Horlacher und Arpitha Banerji-Schrader, Dorothea Kralle, Kerstin Schwartz, Andrea Kutzner, Heike Horlacher, Christiane Kalt, Sabine Ullrich-Brosch und Dana Böhm vom Tennisclub „Am Waldbad“.

Luis Galvez, Vorsitzender des Sport- und Kulturausschusses, rief außerdem Rene Klausgraber, Patrick Kött-Casas und Priscilla Polenske vom 1. Karate Dojo auf sowie Sportler in zwei weiteren Gruppen.

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M.

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