Vision von Felix Finkbeiner

Eine Million Bäume pflanzen

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Mit Plastikröhren sind junge Eichen gegen den Verbiss von Wildtieren geschützt.

Obertshausen - Genug geredet, jetzt ist es Zeit zu handeln! Das entschied Felix Finkbeiner 2007, als er gerade neun Jahre alt war. Selbst vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen trug er sein Anliegen vor, dass jeder Erdenbewohner 150 Bäume pflanzt.

Aus der Idee wurde eine weltumspannende Initiative, „Plant For The Planet“, die bei einer „Akademie“ in den Räumen von Holzland Becker am Wochenende 40 weitere junge Mitstreiter gewann.

Kinder von Frankfurt bis Aschaffenburg, darunter eine Gruppe der Deutschen Waldjugend aus Heusenstamm, informierten sich über die Vision, Kinder könnten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen. Damit soll die Erde einer „Klimagerechtigkeit“ näher kommen und auf die Emission von Treibhausgasen eingewirkt werden.

Die Schüler, die sich im größten Holzfachmarkt Deutschlands in Obertshausen trafen, wollten auch ihren Beitrag leisten. Für das Setzen von Eichen sei es im Mai allerdings ein bisschen spät, erläuterte Förster Knud Dockendorf auf einer Lichtung zwischen Grillhütte Gartenstraße und Bahnübergang am Sportzentrum. Dort hat er bereits 175 junge Eichen gesetzt und mit Plastikröhren ummantelt, um sie vor dem Verbiss durch Wildtiere zu schützen. Im Frühjahr können die kleinen Pflanzen in der Regel noch mehr Wasser über die Wurzeln aufnehmen als durch die Blätter verdunstet wird.

M.

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