Radwege in Obertshausen

Mehr Platz für Radfahrer

Obertshausen - Die Fraktionen von CDU und Bürgern für Obertshausen, die im Stadtparlament eine Kooperation bilden, haben auf Vorschläge des Verkehrsplanungsbüros LK Argus reagiert und wollen nun prüfen lassen, ob in den Durchgangsstraßen Radler mehr Platz bekommen können. Von Karl-Heinz Otterbein

Mit einem entsprechenden Antrag im Stadtparlament wollen die beiden Fraktionen den Bürgermeister als Leiter der Ordnungsbehörde und den Magistrat bitten lassen, „sich mit der Institution „Hessen Mobil“ in Verbindung zu setzen und in Erfahrung bringen, inwieweit sich die möglich ergeben könnte, in der Friedrich-Ebert- und Seligenstädter Straße einseitig oder beidseitig einen Schutzstreifen einzurichten.“

In der Bahnhofstraße und der Heusenstammer Straße soll geprüft werden, ob aus Kostengründen der Bauhof diese Streifen aufbringen kann oder ob eine Fremdvergabe notwendig ist. Die beiden im Umwelt-, Verkehrs und Bauausschuss in der Sitzung im Mai vorgetragenen Ausführungen der Fachplaner hätten die Schutzstreifen zur Verbesserung der Sicherheit der Fahrradfahrer unabhängig voneinander vorgeschlagen, heißt es in der Begründung des von den Fraktionschefs Robert Huber (CDU) und Rudolf Schulz (Bürger für Obertshausen) unterzeichneten Antrags. „Sinnvolle Maßnahmen sollten nach Möglichkeit umgesetzt werden, um die Sicherheit der Einwohner Obertshausens und darüber hinaus zu verbessern.“

Die beiden Diplom-Ingenieure Michael Volpert und Jakob Leitner, die zusammen mit ihrer Kollegin Antje Janßen derzeit einen umfangreichen Verkehrsentwicklungsplan für das Stadtgebiet Obertshausen erarbeiten, schlagen sowohl für die Bahnhofstraße und für die Heusenstammer Straße als auch für die Friedrich-Ebert-Straße eine „nutzungsgerechte Aufteilung des Straßenquerschnitts“ vor. Diese sieht unter anderem eine Reduzierung der Fahrbahnbreite zugunsten breiterer Gehwege vor.

Der Antrag wird nach der gestrigen Sitzung im Umwelt- Verkehrs- und Bauausschusses noch einmal am Donnerstag, 23. August, im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss behandelt. Das Stadtparlament entscheidet dann letztlich in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 30. August.

Rubriklistenbild: © dpa

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