Neues Domizil im Familienzentrum

Familienverein Tausendfüßler: Ideen für die Zukunft

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Eins steht für Nicole Luque (links) und Christine Kreuchauff bereits jetzt fest: Das bei den Kindern beliebte Spielhaus auf dem Außengelände an der Seligenstädter Straße zieht natürlich mit ins neue Domizil. Dort ist es bereits fest mit eingeplant, verraten die beiden.

Obertshausen - Zehn Jahre und viel Überzeugungskraft hat es die Macherinnen vom Familienverein Tausendfüßler gekostet, nun soll das Familienzentrum, dass auch dem Verein ein neues Zuhause bieten wird, gebaut werden. Von Thomas Holzamer 

Und an Plänen und Ideen für die Zukunft mangelt es den Aktiven des Familienvereins nicht. U3-Betreuung, Freizeittreff und zusätzliche Beratungsangebote – die Vorstellung, was da in den kommenden Jahren an der Vogelsbergstraße entstehen könnte, zaubert ein Lächeln auf die Gesichter von Nicole Luque und Christiane Kreuchauff. Und der Zuhörer spürt förmlich die Begeisterung der beiden, wenn sie von den Plänen „ihres“ Familienvereins Tausendfüßler erzählen, der im geplanten Familienzentrum nach dessen Fertigstellung neben seinem neuen Zuhause auch rund 80 Plätze für die U3-Betreuung schaffen will.

Mit dem kürzlich vom Stadtparlament beschlossenen Bau des Zentrums zeichnen sich für die Vereinsvorsitzende Luque und ihr Team die Früchte von zehn Jahren harter Arbeit und stetigem Werben für ihre Idee ab. Die Zeit haben sie genutzt, fleißig Pläne geschmiedet, am Konzept für die Kinderbetreuung gearbeitet und nebenbei ihr Wissen beim Besuch von unzähligen Workshops und Fortbildungen erweitert. „Das Ergebnis ist durchaus sehenswert und man kann damit etwas anfangen“, fasst es die Vereinsvorsitzende zusammen.

Für ihr neues Vereinszuhause gebe es schon viele Ideen, auch wenn ein Teil davon noch nicht in Stein gemeißelt sei. Neues Probieren und das, was von den Menschen gut angenommen wird, konsequent weiter entwickeln ist die Devise der Aktiven des Familienvereins, zu dessen Mitgliedern inzwischen rund 90 Familien zählen. „Wichtig war und ist es, zu erkennen, wo man hin will und was der Bedarf bei den Menschen ist“, fasst Christine Kreuchauff zusammen.

So sind über die Jahre viele Kontakte zu anderen Vereinen – auch über die Stadtgrenzen hinaus – entstanden. „Wir hören uns neue Ideen unvoreingenommen an, das Schätzen die Leute“, sagt sie. „Was gut klingt, probieren wir aus, ohne es dem Druck des Gelingens auszusetzen, denn viele Dinge müssen sich langsam entwickeln“, ergänzt Nicole Luque.

So können Eltern das kindliche Selbstbewusstsein stärken

So können sie sich für den neuen und multifunktional nutzbaren Raum vieles vorstellen, unter anderem den Ausbau der beliebten Gesundheitskurse. Aber auch viele Freizeitaktivitäten und einige zusätzliche Beratungsangebote für Familien können sich Nicole Luque und Christine Kreuchauff vorstellen. Der Kontakt zu einer Hebamme wäre so ein Angebot, an dem es dem Verein aktuell noch fehle, erläutert Letztere. Angedacht sei ein gemeinsames Angebot, etwa als Sprechstunde oder Infotreff.

Das neue Zuhause im Familienzentrum soll vor allem ein Ort der Begegnung werden, sind sie sich einig. Dazu sollen auch der gute Kontakt mit anderen Obertshausener Vereinen weiter verstärkt und gemeinsame Angebote geschaffen werden, die die verschiedenen Generationen von Menschen und ihre unterschiedlichen Kulturen zusammenbringen. „Wenn man sich trifft und miteinander spricht, ergibt sich viel“, weiß Nicole Luque aus den Erfahrungen mit dem offenen Treff, den der Familienverein wöchentlich bietet.

Auch gemeinsames Kochen in Form von Kursen oder Treffs ist für das neue Domizil angedacht. Und da es bis zu dessen geplanter Fertigstellung Anfang 2020 noch ein bisschen dauert, haben sich die Tausendfüßler für die Sommermonate vorgenommen, ihr Vereinshaus an der Seligenstädter Straße ein wenig aufzuhübschen. Denn Stillstand liegt dem engagierten Team nun mal einfach nicht.

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