Furcht vor dem Verkehrsinfarkt

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Verbesserungen rund um die Autobahnanschlussstelle in Obertshausen strebt die schwarz-gelbe Koalition an.

Obertshausen ‐ Die schwarz-gelbe Koalition im Stadtparlament macht sich Gedanken um die Verkehrssituation im Bereich südlich der A3 in der Gemarkung Obertshausen und will Verbesserungen erreichen. Von Karl-Heinz Otterbein

„Wir bringen in der nächsten Sitzung des Stadtparlaments zusammen mit unserem Koalitionspartner FDP einen Antrag ein, der sich um die Verbesserung der alltäglichen Verkehrssituation rund um den Knotenpunkt Autobahnanschlussstelle zur A3, Umgehungsstraße L3117 und Ortsanbindung Obertshausen bemüht“, erläuterte CDU-Fraktionschef Robert Huber in einem Gespräch mit unserer Zeitung. „Nicht nur Pendler, die morgens auf die Autobahn A3 angewiesen sind, sondern auch Autofahrer, die Richtung Heusenstamm unterwegs sind, kennen die alltägliche Verkehrslage zur Zeit des Berufsverkehrs am Morgen. Durch den Rückstau, den der Verkehrsknoten südlich der A3 verursacht, wird zusätzlich die Verkehrssituation im Stadtgebiet in Mitleidenschaft gezogen.“

Noch keine konkreten Vorschläge

Huber zufolge gibt es noch keine konkreten Vorschläge, allerdings sei nach Auffassung der Koalition die Abstellfläche zwischen den Ampelanlagen Richtung Heusenstamm und Richtung Umgehungsstraße viel zu klein und biete nur Platz für sechs oder sieben Autos. Auch für Autofahrer, die aus Richtung Heusenstamm kommend auf die Umgehungsstraße wollten, müsse die Situation verbessert werden.

Mit dem Antrag der schwarz-gelben Koalition soll der Magistrat beauftragt werden, sich mit den zuständigen Stellen wie dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen Frankfurt in Verbindung zu setzen, um eine Verbesserung der Verkehrslage in dem belasteten Bereich herbeizuführen und vor allem die Bürger in Obertshausen zu entlasten.

Nächste Sitzung am 24. Januar

Der Antrag der Koalition berücksichtige nicht nur die gegenwärtige Verkehrssituation. „Wir betrachten zudem präventiv die Erschließung des Gewerbegebietes ,Herbäcker' und damit verbundenem zusätzlichen Berufsverkehr rund um die Anschlussstelle zur Autobahn A3“, so Huber. „Dies würde eine Mehrbelastung des Knotenpunktes bedeuten und könnte hier zum Verkehrsinfarkt führen“.

Über das Begehren der Koalition wird zunächst in den Sitzungen des Umwelt-, Verkehrs- und Bauausschusses am kommenden Montag, 24. Januar, und des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses am Donnerstag, 27. Januar, beraten. Die endgültige Entscheidung trifft dann die Stadtverordneten-Versammlung in ihrer Sitzung am Donnerstag, 3. Februar.

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