„Gute Qualität beibehalten“

Volksbildungswerk setzt auf Bewährtes

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Bürgermeister Roger Winter (Siebter von links) freut sich über den guten Start der Integration von Musikschule und Volkshochschule. Jüngst begrüßte er die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dennoch bekannte Gesichter im Rathaus Beethovenstraße sind. Auch Personalratsvorsitzender Erik Schulze (links) hieß die Neuen Willkommen. Die beiden neuen Teilbereiche gehören nun zum Aufgabengebiet von Fachbereichsleiter Jürgen Hofmann (Zweiter von rechts). 

Obertshausen - Seit dem 1. Januar ist das Volksbildungswerk Obertshausen nun auch offiziell Teil der Stadtverwaltung. Und auch hinter den Kulissen schreitet die Integration in den Fachbereich Kultur gut voran.

Seit Jahresbeginn gehören Volkshochschule und Musikschule nicht mehr zum Verein Volksbildungswerk, sondern haben im Zuge der vergangenes Jahr von den Stadtverordneten beschlossenen Rekommunalisierung unter dem Dach der Stadt Obertshausen eine neue Heimat gefunden.
An den Räumlichkeiten im Rathaus Beethovenstraße hat sich dadurch nur wenig verändert, aber hinter den Kulissen gab und gibt es viel zu tun für das alte und neue Team von Jürgen Hofmann, der als Leiter des Fachbereichs Kultur – zu dem zählen Vhs und Musikschule ab sofort – die organisatorische Führung innehat. „Das war schon eine kurze Projektphase seit Mai“, fasst er zusammen. Aber die Arbeit habe sich gelohnt. So ist das alte und zugleich neue Team der Musikschule bereits vollständig in den städtischen Stellenplan überführt. Dieser Tage begrüßte Bürgermeister Roger Winter die Musikschullehrer im Rathaus an der Beethovenstraße. „Ich freue mich, dass wir in gutem Tempo vorankommen“, sagte der Rathaus-Chef.

An der Spitze der Musikschule steht auch weiterhin Dietmar Schrod (Blechbläser) als Leiter. Und auch sonst treffen die Musikschüler weiter auf bekannte Gesichter: Annette Dörr (stellvertretende Musikschulleitung, Klavier), Oguz Dogan (Grundstufe), Mechthild Halter (Gitarre), Peter Krausch (Pop/E-Tasten), Waldemar Szymanski (Streichinstrumente) und Jürgen Weiss (Holzblasinstrumente) nehmen sich in ihren Fachgebieten dem musikalischen Nachwuchs an. Sie alle sind aber jetzt bei der Stadt Obertshausen angestellt.

Dietmar Schrod beurteilt die Integration der Musikschule in das städtische Gefüge positiv: „Es ist ein Schritt in die sichere Zukunft.“ Sein Dank geht vor allem an Bürgermeister Winter und Fachbereichsleiter Jürgen Hofmann. „Es ist eine Herausforderung und es gibt noch viele Sachen anzupacken, aber wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagt Hofmann. Aktuell ist sein Team gerade damit beschäftigt, die Daten der zwei bisher unterschiedlichen Finanzsysteme zusammenzuführen. Ebenfalls neu zum Fachbereich Sport, Kultur und Bildung zählen die Verwaltungsmitarbeiterinnen Jessica Hennig, Pia Kreher, Christel Streitenberger und Nicole Zimmer. Da wurden Schreibtische gerückt und Arbeitsabläufe angepasst.

Mit neuen Ideen, aber auch bewährten Konzepten geht es nun gemeinsam im Team weiter. „Wir wollen die gute Qualität beibehalten“, betont Roger Winter. Die Angebote der zwei neuen städtischen Bereiche bleiben dabei zunächst unverändert. „Wir haben das bestehende Angebot eins zu eins übernommen“, erläutert Hofmann. Später könne man schauen, welche Kurse ankommen und wo man sich neu orientiere.

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Neu sind bereits jetzt die Telefonnummern, unter denen das Team des Volksbildungswerks erreichbar ist. Der Bereich Sport und Vereinsförderung sowie die Sportstättenverwaltung sind ab sofort unter 06104/7034112 zu bekommen. Infos zu den Angeboten der Vhs gibt’s unter 06104/703-4114, für die Musikschule wählt man 06104/703-4222 und die Ansprechpartnerinnen der Bürgerhausverwaltung sowie für Theater- und Kleinkunst sind künftig unter 06104/703-4111 zu erreichen. (thh)

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