Stadt lässt 2700 neue Gehölze als Ausgleichsmaßnahme für Erweiterung von Holzland Becker pflanzen

Von Haselnuss bis Stieleiche

Erster Stadtrat Hubert Gerhards, Holzland Becker-Chef Frank Becker und Peter Kleinschmitt von der Stadtverwaltung (von rechts) stellten gestern bei einem Ortstermin die Neupflanzung von 2700 Gehölzen als weitere Ausgleichsmaßnahme für die Erweiterung von Holzland Becker vor. - Foto: kho

Obertshausen - Die naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen für die Erweiterung des Holzfachmarkts Holzland Becker, der sein Domizil an der Albrecht-Dürer-Straße in Obertshausen hat, sind fast abgeschlossen. Von Karl-Heinz Otterbein

Nachdem bereits vor einiger Zeit eine Fischtreppe in der Rodau in der Gemarkung hausen realisiert wurde und seit Monaten eine Untersuchung der Spechtpopulation in der Waldabteilung zwischen dem Freizeitbad monte mare und der Georg-Kerschensteiner-Straße läuft, wurde kürzlich im Zuge der Maßnahmen ein etwa 3500 Quadratmeter großes Areal zwischen der Umgehungsstraße und dem Appeneichwald aufgeforstet.

„Das Grundstück hat die Stadt vom Bund für rund 74000 Euro zurückgekauft, mit diversen Gehölzen bepflanzen und vom Bauhof als Schutz gegen Wildschäden einzäunen lassen“, erläuterte Erster Stadtrat Hubert Gerhards gestern bei einem Ortstermin zusammen mit Holzland-ChefFrank Becker und dem zuständigen städtischen Mitarbeiter Peter Kleinschmitt. „Die Aufforstung ist Teil des städtebaulichen Vertrags, den die StadtObertshausen am 9. Februar 2009 mit Holzland Becker geschlossen hat. Darin hat sich das Unternehmen zu diversen naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen verpflichtet.“ Peter Kleinschmitt zufolge wurden auf dem Areal 2700 junge Gehölze gepflanzt. Je 140 Roter Hartriegel, Haselnuss, Eingriffeliger Weißdorn, Gemeiner Liguster und Faulbaum sowie 2000 Stieleichen.

„Wir wollten erreichen, dass die Ausgleichsmaßnahmen für die Erweiterung vonHolzland Becker auf unserer Gemarkung vorgenommen werden“, erläuterte Gerhards. „Das ist uns mit den bereits realisierten Maßnahmen gelungen.“ Noch offen ist die ebenso als Ausgleichsmaßnahme vorgesehene Anpflanzung von 37 Obstbäumen. „Dafür haben wir noch kein geeignetes Grundstück gefunden“, so der Erste Stadtrat. „Wer ein Areal kennt, kann sich gerne unter 06104 703-7301 bei uns melden.“

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