Bauprojekt „Romeo und Julia"

Häuser nicht nur für Hausener

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Den offiziellen ersten Spatenstich für das Bauprojekt mit dem Namen „Romeo und Julia“, bei dem auf einem Areal an der Friedrich-Ebert-Straße/Ecke Windthorststraße 21 Miet- und Eigentumswohnungen errichtet werden, nahmen gestern (von links) Heiko Saßmannshausen (Vetter & Partner), Jens Holzmann (Livit GmbH) und Obertshausen Erster Stadtrat Hubert Gerhards vor.

Obertshausen - Ein Unternehmen aus Dreieich errichtet 21 Wohnungen an Friedrich-Ebert-/Ecke Windthorststraße. Von Karl-Heinz Otterbein 

An den 450. Geburtstag des englischen Dramatikers und Lyrikers William Shakespeare wird auch im Stadtteil Hausen erinnert - wenn auch nicht literarisch: Ein insgesamt 21 Wohnungen umfassendes Bauprojekt, das auf einem rund 1700 Quadratmeter großen Grundstück an der Friedrich-Ebert-Straße Ecke Windthorststraße realisiert wird, trägt den Namen „Romeo und Julia“.

Gemeinsam haben das Shakespeare-Drama und das von dem Dreieicher Unternehmen Livit GmbH geplante Bauprojekt außer dem Namen indes nur, dass es hier wie da um zwei Häuser geht.

Am Rande des gestrigen offiziellen ersten Spatenstichsstellte Jens Holzmann, Geschäftsführer der Livit GmbH, Einzelheiten des Projekts vor, für das er einem Gesamtumsatz von rund fünf Millionen Euro nannte.

Im Gebäude mit dem Namen „Romeo“ entstehen Holzmann zufolge neun Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 67 und 83 Quadratmetern. Das komplette Gebäude hat bereits ein privater Investor aus Offenbach gekauft, der alle Wohnungen vermieten will.

Im Gebäude mit dem Namen „Julia“ werden zwölf Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 72 und 141 Quadratwohnungen errichtet. Bei diesen Domizilen handelt es es sich um Eigentumswohnungen, sie von ihren Käufern aber auch vermietet werden können.

Rohbau soll im Oktober oder November stehen

Für die Vermarktung sei die Firma Vetter & Partner aus Dreieich zuständig, mit der sein Unternehmen seit etwa 20 Jahren zusammenarbeite.

Holzmann zufolge umfasst das Projekt, das in zwei Abschnitten realisiert werden soll, einschließlich einer Tiefgarage mit 27 Stellplätzen rund 10.000 Kubikmeter umbauten Raum.

Mit den Rohbauarbeiten werde voraussichtlich in vier bis fünf Wochen begonnen, der Rohbau solle im Oktober oder November stehen. Die Wohnungen sollen im dritten Quartal 2015 bezugsfertig sein.

Obertshausens Erster Stadtrat Hubert Gerhards, der den ersten Spatenstich zusammen mit Livit-Geschäftsführer Jens Holzmann und Heiko Saßmannshausen, für den Vertrieb zuständiger Prokurist von Vetter & Partner vornahm, fand lobende Worte für das Projekt, mit dem eine lange bestehende Baulücke in zentraler Lage im Stadtteil Hausen geschlossen werde.

„Wir freuen uns, dass auf dem Grundstück neue Wohnungen entstehen und haben unser Einverständnis gerne gegeben“, so Gerhards. „Die Nachfrage nach Wohnraum ist auch in Obertshausen groß. Und die Stadt hat keine Möglichkeiten mehr, Bauland auszuweisen.“

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