Ein Herzblatt für Superstars

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Ein „Herzblatt“ für drei Lehrerinnen: Verena Sauter moderierte die Show nach dem TV-Vorbild.

Obertshausen - (M.) „Alles ist machbar, alle Wege stehen mir offen.“ Mit diesem Gefühl konnten 81 Abiturienten der Georg-Kerschensteiner-Schule nach 13 Jahren (oder 14 oder 15) und mehr als 15 000 Unterrichtsstunden am Samstag die Penne hinter sich lassen. Im Bürgerhaus feierten sie die bestandene Reifeprüfung mit einer rauschenden Show.

Arnold Gündling, Leiter der Beruflichen Schulen, hielt es in seiner Ansprache mit Konfuzius: „Selten lernt jemand drei Jahre, ohne Früchte zu ernten.“ Die Absolventen des Obertshausener Gymnasiums ernteten jetzt Früchte in Gestalt der Allgemeinen oder der Fachhochschulreife. Zugleich werde ihnen bestätigt, dass sie „von nun an Teil der Erwachsenenwelt sind“. Es heiße „Leinen los, sie dürfen oder müssen ihr Lebensschiff eigenverantwortlich steuern“, verglich Gündling.

Fans singender Pauker vor der Bühne ...

Hätten sich die jungen Leute einmal Klarheit über ihre Ziele verschafft, werde es sicherlich keine Mühe bereiten, sich für den richtigen Weg zu entscheiden. Der Direktor appellierte an die Scheidenden, „setzen sie ihre Lernaktivitäten fort, gewinnen sie neue Einsichten durch Reisen und engagieren sie sich ehrenamtlich!“ Die aktuelle Finanzkrise zeige, „Menschen können materiell fast alles verlieren, nicht jedoch ihr Wissen und ihre Einsichten“.

Bilder des Abi-Balls

Abi-Ball der Georg-Kerschensteiner-Schule in Obertshausen

Mit dem Tutor Hans-Jürgen Chop alias Doctor Blond stellten die Schülerinnen Alexandra Jung, Nina Gröpl sowie Franziska Kuhn ein unterhaltsames Programm auf die Beine. Die Abiturienten schritten über einen roten Teppich in den Saal, wo sie ihre Zeugnisse erhielten. Tobias Stegmann erreichte mit einem Notendurchschnitt von 1,0 das beste Ergebnis.

Dann folgten Improvistationstheater, Männerballett, eine Bilderschau über die Abschlussfahrt nach Katalonien, ein „Herzblatt“ für drei Lehrerinnen und Karaoke, ebenfalls mit talentierten Pädagogen: Sie schmetterten „Skandal im Sperrbezirk“ und den „Wahnsinn“ in Ballermann-Atmosphäre vor der Bühne. Dabei wurden sie live begleitet von der Blond-Band mit der Sängerin und Abiturientin Bea Adam.

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