Heimat- und Geschichtsverein will mit Schildern und Broschüre informieren

Hinweise auf historische Stätten in Obertshausen

Die Untermühle ist ein wichtiger historischer Ort im Stadtteil Hausen. Das
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Die Untermühle ist ein wichtiger historischer Ort im Stadtteil Hausen. Das

Wie viele andere Kommunen in Hessen kann auch Obertshausen auf eine lange Geschichte zurückblicken. Seit der Entstehung ab dem 8. Jahrhundert haben Obertshausen und Hausen viele Gebäude und bedeutende Plätze kommen und gehen sehen. „Leider sind in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg viele historische Gebäude verloren gegangen“, schreibt die Stadtverwaltung.

Obertshausen – Den Angaben zufolge möchte der Heimat- und Geschichtsverein Obertshausen nun mit Unterstützung des Fachbereichs Sport, Kultur und Bildung der Stadtverwaltung an insgesamt 27 historisch wichtigen Punkten im Stadtgebiet Hinweisschilder aufstellen. Mit dieser Beschilderung könne an die teilweise bereits verlorenen Stätten erinnert und auf die noch bestehenden Punkte und deren Bedeutung besonders hingewiesen werden.

Möglich mache dies ein Projektkosten-Zuschuss der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main. Davon sollten die Hinweisschilder sowie eine kleine Informationsbroschüre finanziert werden. Die Stadt Obertshausen unterstütze dieses Projekt finanziell und werde das Aufstellen der Schilder übernehmen sowie dem Heimat- und Geschichtsverein mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Der Heimat- und Geschichtsverein Obertshausen freut sich sehr, dass sein Förderantrag für das Projekt von der Stiftung Flughafen Frankfurt bewilligt wurde“, sagt Armin Paul, der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins „Nun wird es für die Bürgerinnen und Bürger zukünftig möglich sein, die geschichtsträchtigen Orte unserer Heimatstadt ganz neu kennenzulernen. Auch für die Schulen tun sich dadurch viele neue Möglichkeiten auf, unsere Ortshistorie an die nächste Generation weiterzugeben. Es ist unser Wunsch, dass sich so die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Kleinstadt mit Herz vertieft und weiterwachsen wird.“ „Mit diesem Projekt erfolgt auch die Umsetzung eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung“, erläutert Bürgermeister Manuel Friedrich. „Der Magistrat wurde beauftragt ein Konzept zu entwickeln, mit dem die Geschichte der Stadt im Stadtbild erfahrbar gemacht werden kann. Insbesondere wurde darum gebeten, die Schilder mit QR-Codes zu versehen“. Die App „Actionbound“ und die Anregung der Kinder- und Jugendförderung habe zu der Idee geführt, diesen historischen Stadtrundgang auch multimedial als praktisches Unterrichtsmaterial aufzubereiten. (kho)

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