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„Konnten trotz Pandemie viel machen“

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Von: Lukas Reus

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Bei der Hausener Rocknacht Anfang November übergibt die Band „Backintime“ Eventkulturclub-Vorsitzenden Michael Fischer (Dritter von rechts) ein Band-Tshirt.
Bei der Hausener Rocknacht Anfang November übergibt die Band „Backintime“ Eventkulturclub-Vorsitzenden Michael Fischer (Dritter von rechts) ein Band-Tshirt. © Privat

Der Verlauf der Pandemie bestimmte im zweiten Jahr in Folge, ob Veranstaltungen und Konzerte stattfinden. Keine einfache Zeit für alle Kulturschaffenden. Auch beim Eventkulturclub blickt der Vorsitzende Michael Fischer mit gemischten Gefühlen auf das zurückliegende Jahr. Doch einige Höhepunkte gab es trotzdem.

Obertshausen – 2021 begann genauso bescheiden, wie 2020 aufgehört hatte. Bis Ende Mai ging gar nichts beim Eventkulturclub. Erst als die Biergärten wieder öffnen durften, konnte der Verein spontan reagieren und veranstaltete die „Kultur Sommer Sounds 2021“ an sechs Samstagen. Es war auch für viele Künstler der erste richtige Auftritt nach fast einem Jahr Zwangspause. Von Sänger Reinhard Paul, ging es weiter mit einem griechischen Abend, gefolgt von „Akustik Sounds mit Angy & Atti“, „Jay K“ rockte die 70iger, Ina Morgan sang internationalen Pop und Rock an der Gitarre, zum Abschluss gab es noch Angela Callan und Susanne Weyel. Der Oldtimer-Treff „Classic Cars & Sounds“ musste hingegen abgesagt werden, weil dafür eine längere Vorbereitung nötig gewesen wäre.

Nach dem vorläufigen Höhepunkt des Jahres folgte wieder ein Dämpfer

„Mit dem Vereinsring konnten wir mit einigen Vereinen im September eine Kerb veranstalten und wir hatten mit den „drei Holladiöös“ das zweite Oktoberfest im Biergarten der Waldschänke veranstalten können“, so Vorsitzender Michael Fischer.

Doch der Höhepunkt, so Fischer, kam dann im November. Die Hausener Rocknacht konnte wie geplant Anfang November stattfinden. Im Bürgerhaus öffnete die Band „Backintime“, die Headliner „Rocks Finest“ sorgten dann mit Rocksongs aus den 80ern für Stimmung. Es war einer der letzten Auftritte der Band. Im Dezember löste sich die Gruppe auf.

Doch nach dem vorläufigen Höhepunkt des Jahres folgte wieder ein Dämpfer: Denn die steigenden Inzidenzzahlen verhinderten, dass wieder ein Weihnachtsmarkt stattfinden konnte. Mit der 2G+-Regel konnte am dritten Advent immerhin noch ein Mitgliedertreffen mit Glühwein veranstaltet werden. „Insgesamt sind wir überglücklich, dass wir trotz Pandemie so viel machen konnten“, resümiert der Vorsitzende. „Für das kommende Jahr ist schon wieder einiges geplant, aber wir müssen natürlich abwarten was veranstaltet werden kann und wie die Regeln sind.“ Mit „We Love the 90´s“, „Classic Cars & Sounds“, Kultur Sommer Sounds, Hausener Kerb, Hausener Rocknacht und Weiteren ist der Terminkalender des Eventkulturclubs bereits gut gefüllt. Wenn möglich, soll es auch die ein und andere Überraschungen für die Mitglieder geben.

Auch die jährliche Eventkulturclub-Spendenaktion sei weitergeführt worden und trotz Pandemie erfolgreich: Seit der Gründung und dem ersten Weihnachtsmarkt 2010 bis heute kamen über 21000 Euro an Spenden zusammen, die an bedürftige Familien oder auch Vereine übergeben werden konnten. (Lukas Reus)

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