Vier Wände für Retter

Kreis Offenbach plant Bau einer neuen Rettungswache

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Symbolbild

Obertshausen - Der Kreis Offenbach plant derzeit eine neue Rettungswache in Obertshausen. Die Baugenehmigung liegt bereits vor. Von Thomas Holzamer

Das passende Grundstück ist gefunden, die Baugenehmigung erteilt und nur einzig die Unterschrift unter dem Pachtvertrag mit der Stadt steht noch aus. Die Rede ist von einer neuen Rettungswache, die der Kreis Offenbach in Obertshausen plant. In der sollen bereits ab dem kommenden Jahr zwei Rettungswagen und die dazugehörigen Besatzungen einziehen können, Sandra Klauß von der Pressestelle des Kreises auf Anfrage bestätigt.

Entstehen soll das neue Gebäude in Modularbauweise auf einem Teil des städtischen Parkplatzes an der Badstraße, unweit der Kreuzung mit der Bürgermeister-Kämmerer-Straße. Das vielen Obertshausenern als „Karl-Mayer-Parkplatz“ bekannte Gelände, das über eine kleine Brücke mit dem Werk des Wirkmaschinenherstellers verbunden ist, gehört der Stadt und war ursprünglich vor allem als zusätzliche Parkfläche für das damalige Freibad gedacht.

Und auch einen neuen Namen soll das Grundstück mit einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 13. Dezember erhalten. Denn für das Projekt musste eine neue Bezeichnung gefunden werden, da die Hausnummern entlang der Badstraße bereits vergeben sind, und die Änderung gleich mehrerer Hausnummern für Verwaltung und die betroffenen Anwohner einen enormen Aufwand bedeutet hätte, so die Begründung des Magistrats. So soll das Gelände mit der Entscheidung der Parlamentarier in „An der Rettungswache“ umbenannt werden. Gleichzeitig wird es damit auch für den öffentlichen Verkehr gewidmet. Von den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses gab es dafür am Donnerstagabend bereits eine Beschlussempfehlung.

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Auch die nötige Baugenehmigung liege dem Kreis bereits vor, bestätigt die Kreissprecherin, aktuell müsse nur noch der Pachtvertrag für das Grundstück mit der Stadt geschlossen werden. Über den habe der Magistrat dieser Tage bereits entschieden, sodass nun nur noch die Unterschrift des Kreises fehle, informiert Obertshausens Erster Stadtrat Michael Möser.

Nötig geworden war der Neubau der Rettungswache, die derzeit provisorisch auf dem Gelände der Maingau Energie untergebracht ist, da jenes Unternehmen Eigenbedarf angemeldet hat. Der Energieversorger plant für das kommende Jahr einen Neubau auf dem Gelände, erläutert Geschäftsführer Richard Schmitz. Da man, bedingt durch die Bauarbeiten und die damit einhergehenden Behinderungen, nicht zu jedem Zeitpunkt eine ungehinderte Ausfahrt gewährleisten könne, haben man den Vertrag mit dem Kreis vorsorglich gekündigt.

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Für die Besatzungen der beiden dort stationierten Rettungswagen dürfte es mit dem Neubau durchaus komfortabler werden. Untergebracht sind die Mitarbeiter aktuell nämlich in Containern, während die beiden Fahrzeuge unter Zeltdächern stehen.

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