Mathe und Teamarbeit gefragt

Ausbilder informierten in der Ausstellungshalle Schulabgänger und Eltern über die Angebote bei Karl Mayer.

Obertshausen - Windeln und Geotextilien, Reizwäsche und samtweiche Decken mit aktuellen Motiven, Kartoffelsäcke und Gardinen, Blusen und Bikinis - es gibt nichts, was eine Mayer-Maschine nicht weben könnte. Von Michael Prochnow

Im 75. Jahr ihres Bestehens gehört die Firma Karl Mayer nach wie vor zu den weltweit größten Herstellern von Wirkmaschinen und gilt als Marktführer, Der Erfolg des Unternehmens basiere zu einem bedeutenden Teil auf eine qualifizierte Ausbildung von Lehrlingen und Studenten sowie in der kontinuierlichen Weiterbildung, erklärte Axel Steinbeiß am vergangenen Samstag. Der Ansprechpartner für Bewerber erteilte am firmeninternen „Tag der Ausbildung“ mehr als 300 Jugendlichen und Eltern gezielte Auskünfte über die Angebote des größten Arbeitgebers in der Stadt.

Fragen zum Profil der Ausbildungsberufe

Fast alle 20 aktuellen Auszubildende standen ebenfalls bereit, begleiteten die Besucher durch die Ausstellungshallen, beantworteten Fragen zum Profil der Ausbildungsberufe im gewerblichen Teil wie in der Verwaltung und stellten die Firma vor. Ab September werden 60 Lehrlinge und 36 Studierende in sechs Berufen bei Mayer beschäftigt sein. Auf diese Stellen bewerben sich jedes Jahr mehr als 650 Schulabgänger, informierte Steinbeiß.

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„Den Nachwuchs sichern“

Viele scheiterten am Eingangstest, der vor allem Leistungen in Mathematik abfrage. Das Beherrschen von Prozentrechnung und Dreisatz sowie technisches Verständnis seien wichtige Voraussetzungen, betonte der Leiter.

Das üben die Lehrlinge in TIDA: Mit „Teamarbeit in der Ausbildung“ sollten sie einen „heißen Draht“ mit einem Glücksrad und einer Gewinnausgabe verbinden. Das Ergebnis stellten sie jetzt Besuchern vor. In zwölf Wochen mussten die künftigen Werkzeugmacher, Mechatroniker und Elektroniker Schaltpläne und technische Zeichnungen anfertigen und ihr Projekt verwirklichen. So werde auch die soziale Komponente der Arbeit trainiert.

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