Mehr Platz fürs Provisorium

Stadt beginnt mit Arbeiten für Bau der Kita-Container

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Platz fürs Provisorium: Ein Teil des Areals neben der Rodauhalle, auf dem demnächst die Containerlösung entstehen soll, wurde am Dienstag bereits gerodet.

Obertshausen - Platz für 24 zusätzliche U3-Betreuungsplätze solle die provisorische Containerlösung bieten, die auf dem Gelände neben der Rodauhalle entstehen soll. In dieser Woche wurde das Gelände bereits zum Teil gerodet. Von Thomas Holzamer 

Es tut sich was auf dem Gelände direkt neben der Rodauhalle. Dort, wo in naher Zukunft die Container für die provisorische Schaffung von 24 U3-Betreuungsplätzen entstehen sollen, wurde am Dienstag mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen. So wurden an der östlichen Seite des Areals mehrere Bäume gefällt und das umgebende Dickicht gerodet.

Die Arbeiten, die unter anderem Platz für den späteren Außenbereich des Kitaprovisoriums schaffen sollen, habe man bereits jetzt erledigt, bevor im März die alljährliche Brut- und Setzzeit beginnt, erläutert Bürgermeister Roger Winter auf Anfrage.

Um die geplanten Container aufstellen zu können, braucht die Stadt noch die Baugenehmigung des Kreises Offenbach. Diese sei bereits beantragt, den positiven Bescheid erwarte man in Kürze, hatte Erster Stadtrat Michael Möser unlängst bestätigt. Für den Fall, dass der Bescheid aus Dietzenbach erst eintrifft, wenn die Brut- und Setzzeit bereits begonnen hat, würde dies jedoch zu weiteren Verzögerungen führen, weil die Stadt in diesem Fall mit der Rodung des Geländes erst das Ende der Brutzeit abwarten müsste. Um Verzögerungen vorzubeugen, habe man die Arbeiten bereits jetzt erledigt, erläutert der Rathauschef.

Doch auch unabhängig vom benötigten Platz für die Kita hätte ein Teil der Bäume fallen müssen. „Da sind einige morsche dabei gewesen“, sagt Winter. An dieser Stelle hätte die Stadt, die für die Verkehrssicherheit auf den öffentlichen Grundstücken verantwortlich ist, ohnehin reagieren und die betroffenen Bäume fällen müssen.

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

So sind alle im Stadtgebiet in einem Baumkataster eingetragen und werden turnusmäßig auf ihre Gesundheit und Standfestigkeit geprüft. Bei kranken, abgestorbenen oder – etwa durch Blitzschlag – beschädigten Bäumen, deren Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet werden kann, ist die Stadt Obertshausen in der Pflicht, zu reagieren, um Schlimmeres zu verhindern.

Sobald der Bauantrag vom Kreis genehmigt ist, kann es mit dem Bau des Provisoriums, das zunächst für die Zeit bis zur Fertigstellung des geplanten Familienzentrums vorgesehen ist, losgehen. Dann müssen auch die benötigten Erzieherstellen ausgeschrieben werden. So ist geplant, das Team der benachbarten Kita Rodaustraße, an die die zusätzlichen Betreuungsplätze in den Containern angegliedert werden, um mehrere Stellen aufzustocken. Auch die Küche der Einrichtung soll für die Verpflegung der Container-Kinder mitgenutzt werden, so die Planung. Bereits Ende des Jahres hatte der zuständige Fachbereich der Stadtverwaltung die Erschließung des Geländes für die notwendige Versorgung mit Strom- und Wasseranschlüssen geprüft.

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